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A.T.S. - Frick - Trockenschmierung nur eingeschränkt möglich


Das Beispiel Antriebskette macht deutlich, daß man auf regelmäßiges Schmieren sich bewegender Maschinen- und Anlagenteile nicht verzichten kann. Das gilt auch für automatisierte Fertigungseinrichtungen, bei der auch größtenteils Schmierprozesse automatisiert oder diese auf Trockenschmierung umgestellt werden.

Die Trockenschmierung bietet sich jedoch nur an, wenn ihre Funktionsdauer der Betriebszeit einer Maschine oder Anlage entspricht.

In der Regel wird versucht mit Zentralschmieranlagen oder Schmierstoffgebern, den Wartungsaufwand bei automatisierten Fertigungseinrichtungen zu minimieren. Außerdem läßt sich mit hochwertigen Schmierstoffen eine Standzeitverlängerung erzielen. Für Schmierstoffgeber spricht, daß die Büchsen" ein Jahr lang wartungsfrei in Betrieb sein können und sie mit jedem Schmierstoff füllbar sind. Bei längerer Betriebsdauer besteht die Gefahr, daß sich der Schmierstoff in seiner Zusammensetzung ändert- Die Schmiermittelqualität verschlechtert sich.

Wichtig für eine gleichmäßige Schmierung ist daß Schmierstoffgeber mittels elektronischer Schaltkreise die Abgabemenge regeln. Ausgestattet mit einer Synchronsteuerung sind hochwertige Büchsen über ein Schütz an eine Maschinen- oder Anlagensteuerung oder an einen PC anschließbar.

Damit Schmierstoffgeber gut funktionieren, müssen sie richtig gefüllt werden. Der Schmierstoff ist ohne Luftblasen in die Büchsen zu bringen. Das ist nur möglich, wenn der Schmierstoff einer Zentrifugalkraft bei 1400 Umdrehungen in der Minute ausgesetzt wird. Dadurch verdichtet er sich, und es entsteht eine kompakte Füllung.

Um eine hohe Funktionssicherheit zu ermöglichen, sind bei der Montage und bei Wartungsarbeiten bestimmte Gesichtspunkte zu beachten. So gehört unsachgemäße und sorglose Behandlung der Schmierstoffgeber zu den häufigsten Ursachen für Funktionsausfall, weil zum Beispiel - ohne es zu bemerken - Schmiernippel" abgerissen werden. Auch werden Schmierstoffgeber oft Strahlungshitze ausgesetzt und auf über 100 °C aufgeheizt

Zur Überprüfung sollten daher Schmierstoffgeber so angebracht werden, daß eine Sichtkontrolle
möglich ist. Auch die Vorratsmenge in der Büchse läßt sich am besten visuell kontrollieren. Daher ist zu empfehlen, Büchsen mit durchsichtigen Zylindern zu verwenden. Bei Blechbehältnissen kann die Füllstandsmenge in der Regel viel schlechter überprüft werden.

Unkontrollierte Ausfälle von Schmierstoffgeber während ihrer Laufzeit können Folgeschäden nach sich ziehen. Dabei fällt weniger der Austausch des Schmierstoffgebers ins Gewicht oder der Reinigungsaufwand, der betrieben werden muß, wenn Schmierstoff ungehindert austreten kann oder die Schmierung unterbleibt. Viel schlimmer sind die Kosten für eine Betriebsunterbrechung, die oft viel höher liegen als die für die Maschinen- oder Anlagenreparatur.

http://www.ats-frick.de/

Bericht in folgenden Kategorien:
Kühl-Schmierstoffe, Schmieröle/Schmiermittel

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