Fachverlag x-technik
search
 

Schließen

PDF


Abwechslungsreich, vielfältig: Die Werkzeug-Familie zum Hartfräsen

: Zecha


Wenn es bei der HSC-Bearbeitung von hochlegiertem und gehärtetem Stahl bis 67 HRC um feine Konturen geht, sind die PEACOCK-Fräser von Zecha, in Österreich vertreten durch Wedco, eine interessante Alternative. Denn damit können Präzision, Stabilität und glatte Oberflächen in verschiedenen Anwendungsbereichen, insbesondere im Formenbau, erreicht werden. Die Familie wird nun um zwei weitere Linien, 599.F4 und 950, ergänzt.

/xtredimg/2019/Fertigungstechnik/Ausgabe279/18327/web/Peacock_Presse1.jpg
Neue CBN-Fräser 950 und Flach-Umfangsfräser 599.F4 ergänzen PEACOCK-Allroundtalente zur Hartbearbeitung.

Neue CBN-Fräser 950 und Flach-Umfangsfräser 599.F4 ergänzen PEACOCK-Allroundtalente...

„Das Feedback unserer Kunden über die neue Serie von Zecha war bisher durchwegs positiv. Vor allem hinsichtlich Standzeit und Prozesssicherheit war die Performance der Werkzeuge überzeugend. Was unser Sortiment angeht, ergänzen diese Produkte unsere SGSP-HiCut-Serie sehr gut“, so Horst Payr, CTO / Prokurist bei Wedco.

Hohe Bearbeitungseffizienz

Die neuen Fräser der Linie 599.F4 sind als spezielle Flach-Umfangsfräser konzipiert. Im Vergleich zu herkömmlichen Fräsern mit Schutzfase zeichnen sich diese durch einen feinstgeschliffenen Schutzradius von max. 0,05 mm aus, wodurch eine zusätzliche Absicherung der Schneidkante erreicht wird. „Das Fräserdesign bietet mit großer Leistungsfähigkeit und Verschleißfestigkeit hohe Bearbeitungseffizienz für verschiedenste Materialien, Legierungsbestandteile und Werkstoffhärten bis 67 HRC", veranschaulicht Horst Payr das Anwendungsspektrum.



Dank einer neuen Beschichtungstechnologie, mit der auch die SGSP-HiCut-Werkzeuge von Wedco versehen werden, einer stabilisierten Grundgeometrie und feinster Mikrogeometrie ist der Spezialfräser für die Außen- und Umfangsbearbeitung harter Materialien – sowohl trochodial als auch mit seitlicher Zustellung in großen Vorschüben – gewappnet. In Verbindung mit dem richtigen VHM-Substrat sowie verrundeten Schaftübergängen kommt die Serie 599.F4 bei Anwendungen mit hoher Präzision und Formgenauigkeit zum Einsatz und
/xtredimg/2019/Fertigungstechnik/Ausgabe279/18327/web/ZECHA_1.jpg
CBN-Werkzeuge von Zecha (rechts) ergeben bessere Rauheitswerte als Marktbegleiter (links). Ra Zecha = 0,113 µm; Ra Marktbegleiter = 0,15 µm.

CBN-Werkzeuge von Zecha (rechts) ergeben bessere Rauheitswerte als Marktbegleiter...

ermöglicht so zusätzliche Applikationen in sämtlichen Formen und Bauteilhärten.



Die Linie 599.F4 ist als Vierschneider im Durchmesserbereich von 1,0 bis 12 mm erhältlich. Mit einer Rundlaufgenauigkeit von 0,003 mm bei einem Durchmesser ≤ 6,0 mm und feinstgeschliffenen Eckenschutzradien von 0,03 mm bis 0,05 mm eignen sie sich hervorragend zur Bearbeitung von Stählen bis 67 HRC und können, mit der richtigen Anwendungsstrategie, sowohl zur Trocken- als auch zur Nassbearbeitung verwendet werden. Mit dem neuen Flach-Umfangsfräser werden die bestehenden Kugel- und Torusfräser der Serie 599 um ein weiteres Allroundtalent zur Hartbearbeitung ergänzt. Aufgrund ihrer speziellen Werkzeugeigenschaften sind alle Linien der Serie 599 flexibel und vielseitig sowie prozesssicher im Werkzeug- und Formenbau, in der Automotiv- und Luftfahrtindustrie sowie der Medizintechnik einsetzbar.

Innovation CBN

Die Fräser der Serie 950 basieren auf dem neuesten CBN-Substrat, das nach synthetischem Diamant der zweithärteste Werkstoff ist. Dieser zeichnet sich durch besondere Härte, Zähigkeit und Abriebfestigkeit aus, was zur hohen Langlebigkeit der Schneidkante beiträgt. Die Zusammensetzung des Werkstoffs CBN und dessen thermische und chemische Eigenschaften sind ausschlaggebend bei der Bauteilherstellung. Für die Serie 950 verwendet Zecha aktuell eine Titannitrid-Binderbasis mit einem Schmelzpunkt von ca. 3.000° C, welche laut Payr die größtmögliche Bruchunempfindlichkeit und Schneidenstabilität für optimale Zerspanbarkeit von Stählen bis 70 HRC bietet. „Für diese CBN-Werkzeuge sehen wir ein großes Potenzial in der Hartbearbeitung
über 66 HRC. Vor allem bei der Schlichtbearbeitung werden die hohe Härte und die Abriebfestigkeit große Vorteile bieten“, unterstreicht der Zerspanungstechniker und er ergänzt: „Aufgrund der sorgfältig ausgewählten Konzentration des CBN-Kornes sind die CBN-Fräser mit genau der richtigen Zähigkeit für unterbrochene Schnitte ausgelegt. Die Fräser werden zur Trockenbearbeitung eingesetzt und erzielen, mithilfe der bewussten Stirngeometrie für eine ideale Spanabfuhr und einer speziellen Mikrogeometrie, beste Oberflächen am Bauteil.“



Die Serie 950 ist als CBN-Kugelfräser und CBN-Torusfräser mit zwei Schneiden im Portfolio von Zecha enthalten. Das CBN-Werkzeugprogramm umfasst Kugelfräser im Durchmesserbereich von 0,4 bis 2,0 mm und Torusfräser von 0,2 bis 2,0 mm und haben beide eine präzise Radiustoleranz von plus/minus 3,0 µ.

Stabile Schaft- und Schneidengeometrie

Wie bei der gesamten PEACOCK-Familie sorgt die Mikrogeometrie der Fräser für hohe Präzision bei der Hartbearbeitung. Neben Standzeiterhöhung durch die stabile Schaft- und Schneidengeometrie erzeugen die WAD-beschichteten Fräser ebenso hohe Oberflächengüten. Zudem sind die Mikrofräser auf Form- und Rundlaufgenauigkeiten von 0,005 mm beziehungsweise 0,003 mm ausgelegt, womit eine hohe Bauteilformgenauigkeit erreicht wird. Nicht zu vergessen sind für eine exakte Reproduzierbarkeit die detaillierte Aufzeichnung aller Arbeitsprozesse sowie die Lebensnummer am Schaftende der Fräser.

Neue CBN-Fräser 950 und Flach-Umfangsfräser 599.F4 ergänzen PEACOCK-Allroundtalente zur Hartbearbeitung.
CBN-Werkzeuge von Zecha (rechts) ergeben bessere Rauheitswerte als Marktbegleiter (links). Ra Zecha = 0,113 µm; Ra Marktbegleiter = 0,15 µm.


Zum Firmenprofil >>


Bericht in folgenden Kategorien:
Schaftfräser, Kugelfräser, Werkzeug- und Formenbau, Stahl

Special Digitalisierung der Zerspanungstechnik

WT_Technology-Center_Toolroom_vernetzt.jpg Die aktuell wichtigste Aufgabenstellung für Hersteller und Anwender von Werkzeugmaschinen ergibt sich aus der Digitalisierung der Produktionsumgebungen. Auf der EMO 2017 haben zahlreiche Anbieter IHRE Möglichkeiten für eine Smarte Zerspanung vorgestellt – mit unterschiedlichem Fokus spiegelten sich vielfältige Lösungen zur Vernetzung, Datenanalyse und zu neuen Services wider.
mehr lesen >>

Im Gespräch

statement_3513.jpgJeder muss seinen Weg finden
Ende Juni fand der traditionelle Mapal-Pressetag in Aalen statt. Wir nutzten die Möglichkeit, mit Herrn Dr. Jochen Kress, seit 2018 geschäftsführender Gesellschafter von Mapal, über die aktuelle wirtschaftliche Situation, den Fachkräftemangel, neue Geschäftsfelder, die zunehmende Digitalisierung sowie Zukunftspläne und Wünsche des Präzisionswerkzeugherstellers zu sprechen. Das Gespräch führten Ing. Robert Fraunberger und Christof Lampert, x-technik
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren