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Aufbruch in neue Dimensionen

: Hilma-Römheld


„Wer immer schafft was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“ Im Sinne dieser Erkenntnis von Henry Ford I. hat man bei Hilma-Römheld die Entwicklung neuer Produkte systematisch und kontinuierlich vorangetrieben. Heute bietet das Unternehmen eine Vielzahl standardisierter Spanntechniklösungen kurzfristig, in hoher Qualität und zu wettbewerbsfähigen Preisen.

Fokussierte sich Hilma in den ersten beiden Jahrzehnten nach der Gründung noch auf Maschinenschraubstöcke für die Fräs- und Bohrbearbeitung, so führte deren konsequente und praxisnahe Weiterentwicklung zu einem umfangreichen Programm an durchdachten Standardvorrichtungen für Werkzeugmaschinen, Bearbeitungszentren und flexible Fertigungssysteme.

Breite und Tiefe des Angebots, das sich ausschließlich auf die stationäre Werkstückspanntechnik konzentriert, sind nach Firmenangaben einzigartig in der Branche – im Kernsegment zählt man heute zu den internationalen Marktführern.Zur AMB 2008 wartete Hilma mit zahlreichen Neuentwicklungen auf.

Lösungen für die Automation

Das Spannsystem AS 125 H Sensor wurde speziell für automatisierte Fertigungsprozesse entwickelt. Der hydraulische Hub von bis zu 140 mm in Kombination mit kontrollierbarer Schlittenposition und Spannkraft erschließt ganz neue Einsatzmöglichkeiten. So können Rüstvorgänge und Spannablauf komplett automatisiert werden. Das manuelle Einstellen entfällt, was wiederum für verkürzte Stillstandzeiten sorgt. Auch die Anzahl anwendungsspezifischer Spannvorrichtungen kann drastisch reduziert werden: Ein einziges Spannsystem ist mitunter ausreichend, um ganze Teilefamilien abzudecken. Ganz gleich, ob Einzel- oder Doppelspannung - das System AS 125 H Sensor bietet Lösungen für unterschiedlichste Anforderungen in der Automation.

Neue Generation Klauenkästen für Fräs-Drehzentren

Eine weitere von Hilma entwickelte Innovation sind Klauenkästen zur direkten Werkstückspannung auf Fräs-Drehzentren.Diese Neuentwicklung hat auf Anhieb einen hohen Reifegrad erreicht und bietet im Vergleich zu konventionellen Lösungen eine ganze Reihe von Vorteilen. Neben kompakten Baumaßen bei großem Spannbereich zählen hierzu insbesondere die vollständig gekapselte Einheit aus Spindel und Mutter: diese verhindert,
dass Späne in den Spindelbereich gelangen und dort zu Verschleiß oder sogar Ausfall der Klauen führen. Die robuste Vollspindel ist in einem wartungsarmen Gleitlager gelagert, das gesamte Unterteil besteht aus gehärtetem Stahl. Eine zusätzliche Skala im Sichtbereich des Bedieners erleichtert die Vorpositionierung.

Klauenkästen sind ab einem Tischdurchmesser von ca. 1200 mm wirtschaftlicher als ein 3- oder 4-Backenfutter. Darüber hinaus überzeugen sie durch ihre niedrige Aufbauhöhe und ihr deutlich geringeres Gewicht. Mit einer optionalen Vorsatzbacke kann der Klauenkasten auch zum direkten Spannen von Werkstücken auf Rundtischen eingesetzt werden. Das System ist zunächst in zwei Baugrößen erhältlich, weitere Varianten für unterschiedliche Klauenführungsbahnen sind bereits in Vorbereitung.

Turmspannsystem TriStar

Eine wirtschaftliche Bearbeitung erfordert durchdachte Lösungen. So lassen sich beispielsweise überbreite Werkstücke mit dem neuen Turmspannsystem TS TriStar in nur einer Aufspannung problemlos an 3 Seiten bearbeiten. Das System mit einer Spannstellenanordnung von 3 x 120° bietet genügend Freiraum für Spindel und Werkzeug und sorgt damit für kollisionsfreie Werkzeugwege.

Palettenspanner

In modernen, automatisierten Bearbeitungssystemen kommen vermehrt Palettenspeicher zum Einsatz, die an die Werkzeugmaschine angebunden werden. Für diesen Einsatzbereich bietet Hilma mit dem Palettenspanner PC 80 F mit Festbacke und dem PC 80 Z für zentrisches Spannen zwei wirtschaftliche, kostengünstige Lösungen. Die kompakten Spannmittel in Ganzstahlausführung lassen sich individuell befestigen und werden damit unterschiedlichsten Kundenanforderungen gerecht.

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Special Digitalisierung der Zerspanungstechnik

WT_Technology-Center_Toolroom_vernetzt.jpg Die aktuell wichtigste Aufgabenstellung für Hersteller und Anwender von Werkzeugmaschinen ergibt sich aus der Digitalisierung der Produktionsumgebungen. Auf der EMO 2017 haben zahlreiche Anbieter IHRE Möglichkeiten für eine Smarte Zerspanung vorgestellt – mit unterschiedlichem Fokus spiegelten sich vielfältige Lösungen zur Vernetzung, Datenanalyse und zu neuen Services wider.
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Im Gespräch

/xtredimg/2019/Fertigungstechnik/Ausgabe279/18292/web/Bild_1.jpgQualität unter Kontrolle
Seit Anfang April gibt es einen „neuen“ Mann an der Spitze von Hexagon Österreich. Im weitesten Sinne könnte man in diesem Fall sogar von einer Rückkehr sprechen, zumal Thomas Szirtes vor ziemlich genau zehn Jahren bereits einmal für die Hexagon-Gruppe tätig war – als Regionalvertriebsleiter bei der m&h Inprocess Messtechnik GmbH nämlich. Nun hat er in seiner ersten Geschäftsführer-Position „einiges“ vor: So will er beispielsweise gemeinsam mit seinem Team vermehrt dazu übergehen, ganze Prozesse zu automatisieren, um die Lücke zwischen Produktion und Qualitätssicherung zu schließen. Das Gespräch führte Sandra Winter, x-technik
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