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Automatisierung weiter denken

: Zimmer+Kreim


Elektroden und Werkstücke über Technologiegrenzen hinweg zu bearbeiten – das ist in vielen Betrieben heute noch Zukunftsmusik. Die neue Shuttlestation von Zimmer&Kreim (ÖV: precisa) kann in diesem Zusammenhang so etwas wie der Missing Link sein, der nicht nur Technologiegrenzen überwindet, sondern auch Produktionsräume miteinander verbindet.

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Das ist der Ist-Zustand in vielen Betrieben im Werkzeug- und Formenbau: Ein Nebeneinander unterschiedlichster Aufgabenstellungen macht den Einsatz verschiedener Technologien notwendig. Insbesondere in kleinen Betrieben ist das eine große Herausforderung. Der Einstieg in die Automatisierung scheint zunächst einmal aufgrund der Komplexität kaum machbar. Zimmer&Kreim bietet mit dem Chameleon den modularen Einstieg in die Automatisierung – individuell zugeschnitten auf jede Betriebsgröße.

Nun geht der Brensbacher Maschinenbauer einen weiteren Schritt in diese Richtung und ermöglicht mit der innovativen Shuttlestation die Verknüpfung unterschiedlicher Technologien in kleinen wie in großen Zusammenhängen. Die intelligente Hardwareeinheit sorgt zusammen mit dem Jobmanager dafür, dass unterschiedliche Technologiezellen miteinander kommunizieren und gemeinsam Ressourcen nutzen. Automatisierung ist damit – nach dem modularen Zimmer&Kreim Prinzip – in jeder Ausbaustufe möglich. Der große Vorteil: Unterschiedliche Technologien haben viele Gemeinsamkeiten – sie nutzen die gleichen Paletten, Werkzeuge und Daten. Hier schlummern Synergiepotenziale, die bislang nicht gehoben wurden.

Die Shuttlestation verbindet gemeinsam mit dem intelligenten Jobmanager unterschiedliche Zellen mit jeweils einer Technologie zu einem durchgängigen und technologieübergreifenden Prozess. „Shuttlestation plus intelligenter Jobmanager – damit haben wir einmal mehr die Führung in Sachen Automatisierung übernommen“, kommentiert Wolfgang Emert, Geschäftsführer
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Zimmer&Kreim, die Neuheit. „Den einfachen und modularen Einstieg in die Automatisierung bieten wir unseren Kunden im Werkzeug- und Formenbau nun bereits seit einigen Jahren an. Jetzt geht es zusätzlich darum, automatisierte Technologien zu verknüpfen und damit ein ganz neues Niveau an Wirtschaftlichkeit, Effizienz und Präzision zu erreichen.“

Einfach effektiv

Viel Effekt also durch ein im Grunde relativ einfaches Prinzip: Die Shuttlestation fungiert als eine Art Übergabestation, an der Werkstücke, Paletten, Elektroden und auch Daten von der einen in die nächste Zelle wandern. Das Chameleon befüllt die Shuttlestation in der einen Zelle, anschließend dreht sie sich in einem möglichen Winkel von bis 270° um die eigene Achse und gibt das aufgenommene Teil an den Roboter der nächsten Zelle weiter.

Damit das richtige Teil zur rechten Zeit genau dort ankommt wo es gebraucht wird, dafür sorgt der Jobmanager, der die Prozessdaten übergreifend zur Verfügung stellt. „Der Jobmanager übernimmt softwareseitig die Planung und Kontrolle“, erklärt Wolfgang Emert. „Er plant nicht nur die passgenaue Zusammenarbeit mit dem Chameleon, sondern weiß auch, wann welches Teil in welcher Zelle gebraucht wird. Mit diesem Wissen organisiert er die Auftragsbearbeitung und bringt jedes Teil zur rechten Zeit auf den Weg – selbst die Transport- und Wegezeiten sind genau berechnet.“
Der große Vorteil: gesparte Zeit und gesparte Kosten.

Werkstücke, Paletten und Elektroden können technologieübergreifend bearbeitet oder genutzt werden, der manuelle Austausch zwischen unterschiedlichen Zellen wird überflüssig und es wird – in jeder Größenordnung – ein profitabler 24-Stunden-Betrieb ohne Unterbrechung möglich.




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Automatisierung, Werkzeug- und Formenbau

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