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BDE mit integriertem Frühwarnsystem

: Proxia


Das Proxia BDE-System gibt Produktions-Unternehmen durch die Erfassung einer Vielzahl von Betriebsdaten einen genauen Einblick in ihre Fertigung. Durch das integrierte Frühwarnsystem für zahlreiche Parameter lassen sich Probleme frühzeitig aufdecken und deren Ursachen beseitigen. Nicht nur Führungskräfte, sondern gerade auch die Mitarbeiter in der Produktion haben durch diese Informationen die Möglichkeit, zeitnah auf Störungen zu reagieren.

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Mit einem integriertem Frühwarnsystem ermöglicht Proxia BDE eine schnellere Reaktion auf Störungen in der Produktion.

Mit einem integriertem Frühwarnsystem ermöglicht Proxia BDE eine schnellere...

Produktions-Unternehmen entscheiden sich zunehmend für ein System zur Betriebsdatenerfassung, um zeitnah detailliertere und neutrale Informationen aus dem Betrieb zu erhalten. Diese Informationen dienen als Grundlage für geschäftliche Entscheidungen und helfen dem Unternehmen wettbewerbsfähig zu bleiben. Mitarbeiter fürchten allerdings häufig, dass nicht nur ihre Tätigkeiten permanent kontrolliert werden, sondern dass sie auch zusätzliche Arbeit mit dem Eingeben der Daten in das System haben. Aus diesen Gründen stehen sie und mit ihnen oft auch Betriebsräte der Einführung von BDE-Systemen nicht selten skeptisch gegenüber.

Zwar verlangt ein BDE-System die Kooperation aller Mitarbeiter in der Produktion, da sie schließlich für die Erfassung und damit auch die Qualität der Daten zuständig sind, aber das System unterstützt nicht nur Entscheider und Führungskräfte, sondern auch die Facharbeiter an den Maschinen.

Frühwarnsystem für höhere Akzeptanz

Die MES-Spezialisten von Proxia haben ihre Software zur Betriebsdatenerfassung (BDE) nicht ausschließlich als reines Meldesystem konzipiert, sondern es bewusst auch als Informationsservice für die Mitarbeiter angelegt. Dadurch erhalten die Maschinenbediener einen besseren Überblick über den Bearbeitungsstand der Aufträge oder die Maschinenbelegung. Sie wissen mit einem Blick auf den Monitor, wo ihr Auftrag aktuell bei der Bearbeitung steht, welche Anschlussarbeiten
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Eine bedarfsgerechte Informationsbereitstellung sowie eine bedienerfreundliche Software-Oberfläche sorgen für eine hohe Anwenderakzeptanz des Proxia BDE-Systems.

Eine bedarfsgerechte Informationsbereitstellung sowie eine bedienerfreundliche...

nötig sind und wie sie die verfügbaren Kapazitäten an Maschinen oder Material optimal nutzen können.

Das integrierte Frühwarnsystem sorgt zudem dafür, dass ungewöhnliche Vorgänge oder Probleme, z. B. aufgrund von Materialmangel oder Maschinenstörungen, sofort erkannt und gemeldet werden. So können noch innerhalb einer Schicht entsprechende Maßnahmen ergriffen werden, um einen Auftrag doch noch termingerecht auszuführen.



Ist das Proxia BDE-System zudem mit anderen Systemen (z. B. CAM-Datenmanagement oder Werkzeugverwaltung) in der Fertigung vernetzt, haben die Mitarbeiter auch die Möglichkeit direkt über die Software-Oberfläche auf diese zuzugreifen. Durch den Zugang zu diesen Informationen erhalten sie mehr Verantwortung für ihren Teil im gesamten Fertigungsprozess, was zur höheren Akzeptanz des Systems beiträgt. Und wenn eine Verzögerung im Produktionsprozess bereits aufgetreten ist, hat der Mitarbeiter die Möglichkeit, die Gründe für den Rückstand zu erklären. Diese Prozessdokumentation inklusive Feedbackfunktion in der BDE-Software von Proxia hilft ihm plausibel nachzuweisen, was im Einzelnen zu dem Rückstand geführt hat sowie schnell einzugreifen und geeignete Gegenmaßnahmen zu treffen.

Das Zusammenführen der Daten von verschiedenen Quellen führt zur Entwicklung weg vom Meldeterminal und hin zur bedarfsgerechten Informationsbereitstellung direkt am Arbeitsplatz. Die integrierte Auswertung in
der BDE-Software ermöglicht es zudem, hochflexible Störgründe zu konfigurieren (auch temporär) und anzulegen. Die BDE passt sich dem Produktionsprozess an, nicht umgekehrt.

Schwachstellen identifizieren und schneller beheben

Mithilfe der BDE-Software von Proxia erhalten Unternehmen konkrete und gesicherte Zahlen aus der Produktion. Insbesondere so genannte Mikrostopps, kurze Verzögerungen von wenigen Sekunden, die aber in ihrer Gesamtheit auf ein größeres Problem hindeuten, können dadurch schneller erkannt und Ursachen behoben werden. Die Software ist in der Lage, große Datenmengen (BIG DATA Management) zu analysieren und benutzerspezifisch aufzubereiten und auszugeben. Ein Produktionsmitarbeiter erhält auf seinem Industrie-PC genau die Informationen, die für seine Tätigkeiten von Bedeutung sind, ebenso die Mitarbeiter in der Arbeitsvorbereitung oder die Führungskräfte in der Fertigung. Die klare, verständliche, nutzerspezifische und bedarfsgerechte Visualisierung der analysierten Daten hilft den Mitarbeitern, die wichtigsten Parameter auf einen Blick zu erkennen.

Bereit für Industrie 4.0

Kunden verlangen heute hochindividualisierte High-End-Produkte in kleinsten Stückzahlen bei gleichzeitig schneller Lieferung. Um dieses Ziel zu erreichen, verzahnen sich die Beziehungen zwischen Kunden und Lieferanten immer enger. Möglich machen es eine intelligente Vernetzung und der permanente Datenaustausch von Mensch und Maschine. Unter dem Stichwort „Industrie 4.0“ wird diese Entwicklung zusammengefasst. Dem einzelnen Mitarbeiter kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Als sogenannter „Augmented Operator“ steuert, reguliert und gestaltet er die Prozesse innerhalb seines Aufgabenbereiches für eine smart factory maßgeblich mit. Die nötigen Entscheidungsgrundlagen liefern ihm unter anderem die erfassten Betriebsdaten, welche die BDE-Software von Proxia generiert. Auf diese Weise haben auch Mitarbeiter die Möglichkeit, die Fertigung in ihrer Gesamtheit im Blick zu haben, Probleme frühzeitig
zu erkennen und dadurch Zeit und vor allem Kosten im Zaum zu halten.

Mit einem integriertem Frühwarnsystem ermöglicht Proxia BDE eine schnellere Reaktion auf Störungen in der Produktion.
Eine bedarfsgerechte Informationsbereitstellung sowie eine bedienerfreundliche Software-Oberfläche sorgen für eine hohe Anwenderakzeptanz des Proxia BDE-Systems.


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