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Die Lösung zählt einfach doppelt

: Stama


Was für eine Fertigungslösung fordert der Kunde heute vom Werkzeugmaschinenhersteller? Welche in zwei Jahren? Welche in fünf? Haben Anforderungen wie nachhaltig, Platz sparend und energieeffizient schon gleich viel Gewicht wie hohe Verfügbarkeit, Flexibilität und Präzision? Jede Branche hat ihren ganz speziellen Fokus – und alle zusammen sehen beim Stückkostenvorteil eines der harten Kriterien. Was sich durch die Bank auch abzeichnet: die Fertigungsprozesse werden präziser, anspruchsvoller und komplexer. Stama zeigt, wie solche individuellen Lösungen mit modularen Standard-Zentren aussehen.

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Doppelspindlige Schwerzerspanung auf dem neuen Stama-Zentrum MC 538 TWIN mit HSK-A100 für große Teile und Mehrfachspannungen.

Doppelspindlige Schwerzerspanung auf dem neuen Stama-Zentrum MC 538 TWIN mit...

Mit Fokus auf »TWIN-Technologie« präsentiert Stama zwei neue Doppelspindler: Das Bearbeitungszentrum MC 538 TWIN, im internen Sprachgebrauch "Der Büffel", steht für Schwerzerspanung in der Serienfertigung. Mit HSK-A100 und großem Spindelabstand von 600 mm eine ideale Lösung für große Guss- und Stahlteile. Um weniger Masse zu bewegen trägt nicht mehr das Kreuzteil des Fahrständers das Werkzeugmagazin; dieses ist jetzt positionsfest im Grundgestell integriert. Der Vorteil: eine höhere Dynamik. Die Arbeitsraumgestaltung ist für optimale Späneabfuhr ausgelegt. Für die HSK-A100-Power werden Motorspindeln eingesetzt: Lagerdurchmesser 110 mm, 42 kW Leistung bei 4500 min-1 und in Maximallast 450 Nm stark.

Das Handling großer Werkstücke im Arbeitsraum hat beim einspindligen Zentrum eine andere Bedeutung als beim Doppelspindler. Mit dem 2 plus 4-Prinzip ist ein Stückkostenvorteil von 30–40 Prozent eine bekannte feste Größe. Wer beispielsweise vier Radträger oder vier Verdichtergehäuse doppelspindlig bearbeiten möchte, braucht einiges an Platz für die Brücke und die Vorrichtungen inklusive Werkstücke. Ein Störkreisdurchmesser von 900 und eine Länge von 1600 mm der Brücke zwischen Rundschalttisch und Gegenlager bietet die Flexibilität, ein großes Teilespektrum mit Mehrfachspannungen komplett zu fertigen.

Die Ergonomie für die Bediener hat sich weiter verbessert. Der Öffnungshub des neuen Türsystems ist mit einem Meter fünfundreißig knapp 50 Prozent breiter als in der Vorgängerversion. Das Bedienfeld ist stufenlos seiten- und höhenverstellbar, zusätzliche Seitenfenster ermöglichen einen räumlich guten Einblick in den Arbeitsraum.
Die Stellfläche inklusive Peripherie hat sich um 17 Prozent verkleinert. Insgesamt mehr Power auf weniger Fläche.

Kontinuierliche Optimierung

Das zweite neue Bearbeitungszentrum ist ein MC 532 TWIN mit HSK-A63 Werkzeugaufnahme. Auch hier wurden durch alle Komponenten hindurch Neuerungen und Optimierungen vorgenommen. Konstruktive Optimierungen haben das Zentrum stabiler gemacht. Schnellere Eilgänge und Beschleunigung sorgen für höhere Dynamik. Zusammen mit den großen Verfahrwegen von X/Y/Z = 1000/400/450 mm macht sie das universell einsetzbar für ein breites Teilespektrum. Turnkey-Pakete bieten für spezifische Branchenanwendungen optimale Lösungen ressourceneffizienter und wirtschaftlicher Fertigungsprozesse. Die 180°-Schwenktisch-Ausführung der 32er-Serie wird zur Zeit als Variante mit Polymerbetonbett erprobt.

Die beiden neuen TWIN-Bearbeitungszentren präsentieren sich von Grund auf durchdacht für die steigenden Anforderungen einer Fertigungslösung an die Maschine selbst.


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Bericht in folgenden Kategorien:
Bearbeitungszentren allgemein, EMO

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