Fachverlag x-technik
search
 

Schließen

PDF


Dreischneidiges Bohrprogramm vervollständigt

: Mapal


Die Tritan-Bohrer von Mapal haben sich auf breiter Ebene etabliert. Vier neue Ausführungen vervollständigen nun das Programm.

/xtredimg/2019/Fertigungstechnik/Ausgabe278/17665/web/2018-11-29_Tritan-Drill.jpg
Die Produktgruppe der dreischneidigen Tritan-Bohrer wird mit vier weiteren Modellen vervollständigt.

Die Produktgruppe der dreischneidigen Tritan-Bohrer wird mit vier weiteren Modellen...

Der Tritan-Drill-Uni zur Bearbeitung von Stählen, rostfreien Legierungen und Gusswerkstoffen wurde hinsichtlich seiner Werkzeuggeometrie weiterentwickelt und verbessert. Der neue Tritan-Drill-Uni-Plus weist ein deutliches Mehr auf im Vergleich mit dem bisherigen Bohrer zum universellen Einsatz: Geschlichtete Nutprofile verbessern den Späneabtransport und eine verschleißfestere Beschichtung erhöht die Standzeit bis um das Dreifache. In der Schaftform HA ist der Tritan-Drill-Uni-Plus im Durchmesserbereich 4 bis 20 mm und in den Längen 5xD und 8xD im Standardprogramm verfügbar.

Für den Einsatz in Aluminium- und Gusswerkstoffen präsentiert Mapal den Tritan-Drill-Alu und den Tritan-Drill-Iron. Dank innovativer Werkzeuggeometrien erreichen die Bohrer auch in diesen Werkstoffgruppen signifikante Steigerungen der Vorschubwerte und damit der Performance. Der Tritan-Drill-Alu weist dabei ein auf Aluminiumwerkstoffe abgestimmtes, poliertes Nutprofil auf. Groß ausgeführte Spanräume und eine spezielle, scharfe Schneidkantenpräparation gewährleisten optimale Spanbildung und prozesssicheren Späneabtransport. Im Gussbereich besticht der Tritan-Drill-Iron durch seine Eckradien-Ausführung, die für mehr Stabilität und Verschleißfestigkeit der Schneidecke steht. In Verbindung mit einer verschleißfesten Beschichtung können Gusswerkstoffe mit dem Tritan-Drill-Iron optimal bearbeitet werden. Beide Ausführungen werden als anwendungsspezifische Sonderlösungen ins Programm aufgenommen.

Der Tritan-Step-Drill-Steel schließlich wurde für die Stufenbohrungen in Gewindekernlöchern entwickelt. Bis dato standen für diese Bearbeitungen nur zweischneidige Bohrer zur Verfügung. Aufgrund ihrer flachen Querschneide im Zentrum pendeln diese Werkzeuge entlang der Querschneide auf und ab, was zu einer hohen Belastung der Schneidecken und Führungsfasen und damit zu schlechten Ergebnissen hinsichtlich
Rundheit und Zylinderform führt. In Anlehnung an den Tritan-Drill-Steel wurde die dreischneidige Technologie nun für die Stufenbohrungen adaptiert. Der neue Tritan-Step-Drill-Steel weist eine innovative Ausspitzung und feinstgeschliffene Spannuten auf, so werden die Späne eng gerollt und gebrochen. Der Abtransport durch die relativ kleine Spannut erfolgt prozesssicher. Die ballige Schneide mit ziehendem Schnitt vom Zentrum bis zur stabilen Schneidecke reduziert die Belastung und macht den Bohrer robust. In Kombination mit einer verschleißfesten Beschichtung sind die Bearbeitungsergebnisse des Tritan-Step-Drill-Steel hervorragend: Im Vergleich zu konventionellen zweischneidigen Stufenbohrern können mit den Tritan-Bohrern doppelte Vorschubwerte realisiert werden – und das bei gleichzeitigen Steigerungen der Standzeiten.


Zum Firmenprofil >>


Bericht in folgenden Kategorien:
Bohrwerkzeuge, Alu, Guss, Stahl

Special Digitalisierung der Zerspanungstechnik

WT_Technology-Center_Toolroom_vernetzt.jpg Die aktuell wichtigste Aufgabenstellung für Hersteller und Anwender von Werkzeugmaschinen ergibt sich aus der Digitalisierung der Produktionsumgebungen. Auf der EMO 2017 haben zahlreiche Anbieter IHRE Möglichkeiten für eine Smarte Zerspanung vorgestellt – mit unterschiedlichem Fokus spiegelten sich vielfältige Lösungen zur Vernetzung, Datenanalyse und zu neuen Services wider.
mehr lesen >>

Im Gespräch

/xtredimg/2019/Fertigungstechnik/Ausgabe279/18292/web/Bild_1.jpgQualität unter Kontrolle
Seit Anfang April gibt es einen „neuen“ Mann an der Spitze von Hexagon Österreich. Im weitesten Sinne könnte man in diesem Fall sogar von einer Rückkehr sprechen, zumal Thomas Szirtes vor ziemlich genau zehn Jahren bereits einmal für die Hexagon-Gruppe tätig war – als Regionalvertriebsleiter bei der m&h Inprocess Messtechnik GmbH nämlich. Nun hat er in seiner ersten Geschäftsführer-Position „einiges“ vor: So will er beispielsweise gemeinsam mit seinem Team vermehrt dazu übergehen, ganze Prozesse zu automatisieren, um die Lücke zwischen Produktion und Qualitätssicherung zu schließen. Das Gespräch führte Sandra Winter, x-technik
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren