Fachverlag x-technik
search
 

Schließen


Ein erfolgreiches Jahr für die Mapal Gruppe

: Mapal


Ein Wachstum von knapp fünf Prozent verzeichnet die international agierende Mapal Gruppe für 2018. „Das Ergebnis, das wir im vergangenen Jahr erreicht haben, ist durchaus zufriedenstellend“, sagt Dr. Jochen Kress, Geschäftsführender Gesellschafter der Mapal Gruppe. So stieg der konsolidierte Gruppenumsatz von 610 Millionen Euro im Jahr 2017 auf 640 Millionen Euro 2018. Neben dem Umsatz hat auch die Zahl der Mitarbeiter zugenommen. Der Präzisionswerkzeughersteller beschäftigt mittlerweile über 5.500 Mitarbeiter weltweit, davon mehr als 3.600 in Deutschland.

/xtredimg/2019/Fertigungstechnik/Ausgabe285/19229/web/Dr._Jochen_Kress.jpg
Mapal hat seine Stellung in allen wichtigen Regionen gefestigt und weiter ausgebaut. Um das zu erreichen, wurde im vergangenen Jahr kräftig in die Standorte investiert. „In Asien haben wir unter anderem ein neues Joint Venture in Vietnam gegründet und die Mehrheit an Adico, einem Hersteller von PKD- und PcBN-Schneidstoffen, übernommen“, konkretisiert Kress. Nach Deutschland ist Asien weiterhin der wichtigste Markt für Mapal, auch wenn – analog zum Wirtschaftswachstum des Landes – die Wachstumsraten in China etwas gesunken sind.

Auf dem amerikanischen Kontinent wird die Präsenz ebenfalls ausgebaut. „Wir haben unseren Standort in Fountain Inn, South Carolina, erweitert“, erläutert Dr. Jochen Kress. Erst im Februar 2019 wurde zudem ein komplett neues Werk in Mexiko eröffnet. In Deutschland wird momentan durch eine neue Produktionshalle die Kapazität des Kompetenzzentrums für Vollhartmetallwerkzeuge in Altenstadt erhöht. Zu den Neubauten und Erweiterungen kommen laufende Investitionen weltweit in neue Maschinen, um Qualität und Produktivität auf höchstem Niveau zu halten.

Denn 2019 forciert Mapal das Engagement in unterschiedlichen Branchen, unter anderem im Werkzeug- und Formenbau. Auch in der Automobilbranche warten Herausforderungen, so Kress: „Wir wollen unsere führende Stellung bei der Bearbeitung von Komponenten für elektrisch angetriebene Fahrzeuge weiter ausbauen.“

Ein Schwerpunkt liegt zudem weiterhin auf der Digitalisierung und damit auf der Mapal Tochter c-Com. Der Fokus
des Tochterunternehmens hat sich erweitert. „In der Praxis haben wir gesehen, was vielen, besonders kleinen, Unternehmen fehlt – ein Angebot zum einfachen Einstieg in die digitale Welt“, sagt Kress. Aus diesem Grund bietet c-Com zahlreiche Module, die genau diesen Einstieg ermöglichen. Unter anderem durch das Modul zum effizienten Nachschliffhandling oder durch die neue c-Connect Box zur einfachen Maschinenüberwachung.



Zum Firmenprofil >>


Bericht in folgender Kategorie:
Branche aktuell

Special Digitalisierung der Zerspanungstechnik

WT_Technology-Center_Toolroom_vernetzt.jpg Die aktuell wichtigste Aufgabenstellung für Hersteller und Anwender von Werkzeugmaschinen ergibt sich aus der Digitalisierung der Produktionsumgebungen. Auf der EMO 2017 haben zahlreiche Anbieter IHRE Möglichkeiten für eine Smarte Zerspanung vorgestellt – mit unterschiedlichem Fokus spiegelten sich vielfältige Lösungen zur Vernetzung, Datenanalyse und zu neuen Services wider.
mehr lesen >>

Im Gespräch

/xtredimg/2019/Fertigungstechnik/Ausgabe279/18292/web/Bild_1.jpgQualität unter Kontrolle
Seit Anfang April gibt es einen „neuen“ Mann an der Spitze von Hexagon Österreich. Im weitesten Sinne könnte man in diesem Fall sogar von einer Rückkehr sprechen, zumal Thomas Szirtes vor ziemlich genau zehn Jahren bereits einmal für die Hexagon-Gruppe tätig war – als Regionalvertriebsleiter bei der m&h Inprocess Messtechnik GmbH nämlich. Nun hat er in seiner ersten Geschäftsführer-Position „einiges“ vor: So will er beispielsweise gemeinsam mit seinem Team vermehrt dazu übergehen, ganze Prozesse zu automatisieren, um die Lücke zwischen Produktion und Qualitätssicherung zu schließen. Das Gespräch führte Sandra Winter, x-technik
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren