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EMO 2015 Mailand

: Ucimo


Nach sechs Jahren kehrt die EMO, die Weltmesse der Werkzeugmaschine, gefördert von CECIMO, dem europäischen Verband der Werkzeugmaschinenhersteller nach Italien zurück und findet von 5. bis 10. Oktober im prestigeträchtigen Messezentrum der fieramilano statt.

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Die Wander-Biennale EMO – deren Marke Eigentum von CECIMO ist – hat Mailand abwechselnd mit Hannover zu ihrem Austragungsort gewählt, und bestätigt damit die Effizienz der auf jahrzehntelangen Erfahrung im Ausrichten von Events beruhenden Organisationskompetenz und der Kompetenz der italienischen Industrie, die Platz vier im internationalen Produktions- und Platz drei im Exportranking einnimmt.

Über 400 Unternehmen haben sich in einem Monat zur EMO MILANO 2015 angemeldet, ein Plus von 20% gegenüber den Vergleichszahlen desselben Zeitraums für die Auflage 2009. Die Rangliste der bereits angemeldeten Unternehmen führt Deutschland an, dicht gefolgt von Italien, Taiwan, Japan und den USA.

Auf den 345.000 Quadratmetern des Ausstellungsgeländes der fieramilano Rho-Pero wird die weltweit größte Werkhalle eingerichtet, in der es zu sehen gibt: Werkzeugmaschinen, Roboter, Automationsanlagen, Additive Manufacturing, Mechatronik-Lösungen und Hilfstechnologien, also ein Überblick über die internationale Branchenproduktion, in Vertretung eines 64 Milliarden Euro schweren Sektors.

„Die EMO gilt von jeher als der wichtigste Termin für die Vertreter der Herstellerindustrie weltweit, um sich hinsichtlich neuer Produktionstechnologien auf dem Laufenden zu halten“, erklärt Pier Luigi Streparava, von CECIMO zum Generalkommissar der EMO MILANO 2015 ernannt. Gerade aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, das technologische Repertoire der Weltfachmesse mit Additive Manufacturing zu ergänzen, einer jener Technologien, die in nächster Zukunft zu voller Blüte gelangen
werden und der die Messe daher einen besonderen Schwerpunkt widmet.”

Dem „Additive Manufacturing“ wird ein eigener Ausstellungsbereich gewidmet, wo neben den Maschinen auch einige bereits realisierte Produkte für die Welt der Mechanik vorgestellt werden. Das Projekt wird durch Meetings, Workshops und Fachkonferenzen ergänzt, darunter einer von AITA und CECIMO organisierten; sie sollen den hier aktiven Firmen helfen, die Wettbewerbsvorteile herauszustreichen, die sich aus der Einbeziehung additiver Technologien für einige Bearbeitungen und Produktionsprozesse ergeben.

1.600 Aussteller und 150.000 Besucher aus rund 100 Ländern – dies sind die für die EMO MILANO 2015 erwarteten Zahlen, eine Auflage, der auch die Gleichzeitigkeit der EXPO 2015 zugutekommt, anlässlich der sich Mailand in einem komplett neuen Look und mit einem verbesserten und verstärkten öffentlichen Verkehrsangebot noch besucherfreundlicher präsentieren will.

„Die große Anzahl von jetzt schon eingegangenen Anmeldungen zur Weltmesse der Metallbearbeitung“, betont der Direktor der EMO MILANO 2015 Alfredo Mariotti, „spiegelt den positiven Trend des weltweiten Konsums wider, wie er aus den Zahlen von Oxford of Economics hervorgeht.”

Insbesondere sollte der globale Konsum 2014 auf 55,9 Milliarden Euro, 2015 auf 59,9 Milliarden (+7,2%), 2016 auf 64,1 Milliarden 2016 (+7,1%) und schließlich 2017 auf 67,7 Milliarden (+5,6%) steigen. Italien wird ein beachtliches Plus bei den Werkzeugmaschinen verzeichnen, mit Wachstumsraten über dem europäischen Durchschnitt.

„Nach einem besonders kritischen Jahr 2013 kommt mit 2014, das die Trendumkehr ankündigt, ein neuer Zeitabschnitt in der Anschaffung von Investitionsgütern in Italien in Gang, was sich in immer markanteren Zuwächsen niederschlagen wird: +4,6% im Jahr 2015, +5,9% 2016, +8,1% 2017 – ganz zum Vorteil der EMO MILANO
2015 und aller Teilnehmern an der Messe“, schloss Alfredo Mariotti.

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