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EMO MILANO 2003: EIN SCHNAPPSCHUSS DES EREIGNISSES


Vom 21. Oktober bis 28. Oktober findet in Mailand die EMO 2003 – Italien fungiert bereits zum vierten mal als Veranstalter dieser Messe. UM SICH AUF DEM WELTWEITEN MARKT DER INNOVATION ZU BEHAUPTEN MUSS MAN SICH IN ITALIEN DURCHSETZEN Italien steht hinsichtlich Produktion und Verbrauch von Produktionsgütern mit gehobenem technologischen Gehalt an der Spitze der internationalen Rangliste.

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Hier wird 2003 die vom CECIMO geförderte Weltausstellung der Werkzeugmaschinen, Roboter und Automationssysteme stattfinden.

Die gesamte Organisation von EFIM-ENTE FIERE ITALIANE Maschinen, die Tochterorganisation von UCIMU-SISTEMI PER PRODURRE, die in der Durchführung von Messeveranstaltungen spezialisiert ist, ist mit der EMO Mailand 2003 voll im Einsatz: Ihr Curriculum umfasst die Veranstaltungen von 1979, 1987 und 1995 der Weltausstellung sowie die nunmehr über 40 Jahre alte BI-MU, die wichtigste Veranstaltung des Sektors in den "geraden" Jahren.

Den Ausstellern steht das gesamte Messegelände von Fiera Milano zur Verfügung, das mit seiner besonderen Funktionalität in seinen modernen Messehallen auf dem Gelände des Portello eine Ausstellungsfläche von 300.000 qm bietet, 35.000 qm mehr als im Jahre 1995.

Der außerordentlichen Resonanz des Ereignisses angemessen sind die Parkplätze und Transportdienstleistungen (Bus, Züge, Hubschrauber) zwischen dem Messegelände und den Flughäfen, Bahnhöfen und der Stadt Mailand, die sich freut, die Gäste aus aller Welt zu empfangen.

Die Website der EMO (www.emo-milan.com) kennzeichnet sich durch ihre ansprechende Grafik und die Rationalität
des Projekts, wodurch das Surfen durch die Seiten vereinfacht wird. Von der Home Page, wo die wichtigsten Daten der Veranstaltung vorgestellt sind, kann man auf die elektronischen Seiten zugreifen, an denen man interessiert ist: Die ausführlichen Informationen über das Ereignis, das Prozedere, um Ausstellungsfläche zu erwerben, die Hinweise zur Besichtigung der Ausstellung, die für die Medien bestimmten Anmerkungen.

IN ERWARTUNG DER EMO MILANO 2003

Bei Schließung des Anmeldetermins wird die Beteiligung an der EMO MILANO 2003 um über 40% höher sein als im Jahre 1995 zum gleichen Zeitpunkt.

Über 1.600 Unternehmen haben bis dato ihre Teilnahme an der EMO MILANO 2003 bestätigt, für eine Netto-Ausstellungsfläche von über 126.000 qm, aufgeteilt auf 28 bereits reservierte Ausstellungshallen.

Die fast 700 italienischen, an der Messe vertretenen Unternehmen werden somit 40% der Gesamtteilnahme ausmachen.
Über die Hälfte der Teilnahmebestätigungen stammt dagegen aus dem Ausland, eine Bestätigung der starken internationalen Berufung der Messe, welche die Aufmerksamkeit der Unternehmer auf dem Sektor der Produktionssysteme anzieht.

Die internationale Teilnahme ist folgendermaßen aufgeteilt: 40% stammen aus Europa: Österreich, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Irland, Luxemburg, Holland, Polen, Portugal, Tschechische Republik, Slowakische Republik,
Russland, Slowenien, Spanien, Serbien Montenegro, Schweden, Schweiz, Türkei, Ukraine und Serbien Montenegro.

Die asiatischen Hersteller sind stark vertreten und machen 12,5% der Gesamtausstellerzahl aus, eine beachtliche Steigerung im Vergleich zur Teilnahme an der Veranstaltung im Jahre 1995; sie kommen aus China, Korea, Japan, Indien und Taiwan. Es folgen die USA mit 3,5% der Gesamtausstellerzahl, Armenien, Australien, Brasilien, Bulgarien, Kanada, Israel, Liechtenstein und Südafrika.

INTELLIGENZ UND KREATIVITÄT

DIE MERKMALE DER AUSGESTELLTEN PRODUKTE


Als Kernpunkt des technologischen Fortschritts steht die Herstellungsindustrie von Werkzeugmaschinen im Vorfeld des Prozesses, der die Organisation der Arbeit in der Fabrik verändert, wo der Mensch (das Führungspersonal wie die Arbeiter) nun wieder zur unumstrittenen Zentralfigur wird und ständig größere Selbstständigkeit und Verantwortung erwirbt.

Mit der Fähigkeit, den Drang zur einer immer umfassenderen Automation zu assimilieren, hat die Fabrik für die Herstellung von Werkzeugmaschinen die Eigenschaften der reinen Mechanikwerkstatt abgelegt, um sich in ein multidisziplinäres Labor zu verwandeln, das gemäß Richtlinien organisiert ist, die das "Wissen" des Menschen hervorhebt, der mit seiner Intelligenz und Kreativität gerufen ist, immer hochentwickeltere Technologien zu projektieren und zu verwalten.

Zeuge dieser Entwicklung wird EMO Mailand 2003 sein, auf die sich die
Aufmerksamkeit der Unternehmer der gesamten Verarbeitungsindustrie konzentrieren wird.

DIE HERSTELLER VON WERKZEUGMASCHINEN ALS PROBLEMLÖSER

Angesichts der hektischen Entwicklung der virtuellen, vom Internet angebotenen Produkte, stellt sich in den frühen Jahren des 3. Jahrtausends eine Problematik, die vielleicht zu früh aufgegeben worden ist, und zwar das Thema der Energie: Erzeugung und Verteilung von Energie müssen rationalisiert und ganz entschieden verstärkt werden.

Dieses Problem betrifft den gesamten Industrieapparat, dessen Produktionskapazitäten nicht mit der durch die Sektoren der Information und Kommunikation geschaffenen sich rasch ausdehnenden Nachfrage mithalten können. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit starker Investitionen in Produktionsgüter, die mehr denn je das Schwungrad für den Fortschritt darstellen und realen Reichtum schaffen können.

Die Forderung nach technologischer Innovation, zu der die führenden eben so wie die aufsteigenden Wirtschaftsländer beitragen, wird von allen Sektoren der verarbeitenden Industrie unterstützt, die aufgefordert werden, die eigenen Produktionsanlagen neu zu organisieren (oder sogar neu zu projektieren), um das Angebot der sich ständig wechselnden Nachfrage des Marktes anzupassen.

Die Antwort der Hersteller von Produktionsgütern und insbesondere derjenigen, die Werkzeugmaschinen herstellen, wird somit nicht die herkömmlichen Schemata wiederaufgreifen können, sondern wird die Fähigkeit erfordern, Fach-Know how mit Kreativität, solide Firmenstruktur mit flexibler Produktionsfähigkeit
zu verquicken, wie es heute von Unternehmern gefordert wird, die sich von Maschinenlieferanten in Problemlöser verwandeln müssen.

DIE DURCH DIE GLOBALISIERUNG DES MARKTES AUFERLEGTE TECHNOLOGISCHE PARTNERSCHAFT

Unter dem aus der Globalisierung der Märkte und der daraus folgenden Internationalisierung der Firmenstruktur hervorgehenden Druck, ist die Verarbeitungsindustrie dazu aufgefordert, sich mit agilen Produktionsstrukturen auszustatten, deren wesentliche Merkmale Flexibilität und Neukonfigurierbarkeit sind.

Die Forderung nach technologischer Innovation, die zu einem der ausschlaggebenden Wettbewerbsargument geworden ist, richtet sich somit an Systemen aus, die auf der funktionalen Modularität basieren und sich den Produktionsumstellungen viel rascher und einfacher als die herkömmlichen Produktionseinheiten anpassen können.

Dieser Entwicklungstrend unterstreicht die Rolle des technologischen Partners des Werkzeugmaschinenherstellers, der unter anderem dazu angehalten ist, die Einsatzbereitschaft der Produktionsmittel zu optimieren: Dieses Ziel kann sowohl im Laufe der Projektierung (lean production) realisiert werden als auch dadurch, dass die Firma sich mit den angemessenen Geräten ausstattet (Ferndiagnose, Fernkundendienst), welche die Eingriffszeiten an den Maschinen reduzieren können.

Besondere Aufmerksamkeit muss schließlich der Umweltverträglichkeit der Produktion gewidmet werden, wozu die MQL-Techniken (Verringerung der Schmierkühlmittelmengen), die Verwendung von Schmiermittelzusätzen auf pflanzlicher Basis oder, in einer langfristigeren Perspektive, die Technologie des Trockenschneidens beitragen können. Diese letzte steht in vielerlei Hinsicht mit der Revolution in Zusammenhang, die durch die Einführung von Linearmotoren und durch die Herstellung von Maschinen mit paralleler Architektur eintreten soll.

http://www.emo-milan.com

Bericht in folgenden Kategorien:
Schmieröle/Schmiermittel, Roboterlösungen

Special Digitalisierung der Zerspanungstechnik

WT_Technology-Center_Toolroom_vernetzt.jpg Die aktuell wichtigste Aufgabenstellung für Hersteller und Anwender von Werkzeugmaschinen ergibt sich aus der Digitalisierung der Produktionsumgebungen. Auf der EMO 2017 haben zahlreiche Anbieter IHRE Möglichkeiten für eine Smarte Zerspanung vorgestellt – mit unterschiedlichem Fokus spiegelten sich vielfältige Lösungen zur Vernetzung, Datenanalyse und zu neuen Services wider.
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Im Gespräch

/xtredimg/2019/Fertigungstechnik/Ausgabe279/18292/web/Bild_1.jpgQualität unter Kontrolle
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