Fachverlag x-technik
search
 

Schließen

PDF


Erfolgreiche EMO-Hannover 2013

: VDMA


Mit einer positiven Bilanz ist am Samstag die Weltleitmesse der Metallbearbeitung, EMO Hannover 2013, zu Ende gegangen – und es ist ihr einmal mehr gelungen, den gesamten Weltmarkt der Werkzeugmaschinenindustrie abzubilden. Über 2.100 Aussteller aus 43 Ländern haben ca. 145.000 Besucher aus mehr als 100 Ländern nach Hannover gelockt.

/xtredimg/2013/Fertigungstechnik/Ausgabe56/2697/web/messe_20131004-134559.jpg
Über 2.100 Aussteller aus 43 Ländern haben ca. 145.000 Besucher aus mehr als 100 Ländern nach Hannover gelockt. (Alle Bilder: Deutsche Messe)

Über 2.100 Aussteller aus 43 Ländern haben ca. 145.000 Besucher aus mehr als...

„Die EMO hat in allen Bereichen zugelegt“, sagt Carl Martin Welcker, Generalkommissar der EMO Hannover 2013, zum Abschluss der Messe. „Mehr Besucher, mehr Geschäft und hoher internationaler Zuspruch auf Besucher- und Ausstellerseite – die EMO konnte die erfolgreiche Vorveranstaltung sogar noch toppen und hat ihre Position als Weltleitmesse wieder einmal eindrucksvoll bewiesen“, so Welcker weiter. Über 2.100 Aussteller aus 43 Ländern hatten ihre Innovationen für die Produktion vom 16. bis 21. September unter dem Motto „Intelligence in Production“ einer internationalen Fachöffentlichkeit präsentiert.

Insgesamt kamen an den sechs EMO-Tagen knapp 145.000 Besucher aus mehr als 100 Ländern nach Hannover. „Mit ca. 50.000 Gästen reiste jeder dritte Fachbesucher aus dem Ausland an. Insbesondere die Europäer haben zugelegt. „Europas Industrie kommt zurück und will wieder in Produktionstechnik investieren“, kommentiert Welcker. Italien, die Schweiz, Schweden, die Niederlande und Russland führen die besucherstärksten, europäischen Länder an. Unter den asiatischen Ländern steht China weit vor Japan, Taiwan und Indien.

Entscheidungskompetente Besucher….

Jeder zweite Besucher gehörte laut Besucherbefragung zum Management seines Unternehmens mit Entscheidungskompetenz für Investitionen. Konkret wollen sie hauptsächlich ihre Produktionsanlagen erweitern und modernisieren. Jeder fünfte Besucher hat bereits während der Messe Aufträge erteilt. Mit 20 Prozent planen noch einmal so viele, nach der Messe zu
kaufen.

Unter den ausländischen Kunden war der Anteil sogar doppelt so hoch. „Auf der Messe selbst wurden bereits viele, teils großvolumige Aufträge erteilt“, berichtet Welcker. Hoch seien auch die Erwartungen der Aussteller an das Nachmessegeschäft. Im Schnitt erteilt jeder Besucher mit Investitionsabsicht – nach eigenen Angaben ausgelöst durch die EMO – vier bis fünf Aufträge. Das sind mehr als zur Zeit der Hochkonjunktur vor zwei Jahren.

Der EMO Hannover 2013 ist es einmal mehr gelungen, den gesamten Weltmarkt der Werkzeugmaschinenindustrie abzubilden. „Die Produktionsexperten kommen hier her, um sich zu informieren, wie sie ihre Produktion besser und effizienter machen können“, sagte Welcker. Neben den klassischen Themen Fertigungskosten senken und Flexibilität in der Produktion erhöhen standen Lösungen zur Verbesserung der Energie- und Ressourceneffizienz, für höhere Bedienerfreundlichkeit und die intelligente Vernetzung von Maschinen im Mittelpunkt des Besucherinteresses.

…. mit der EMO sehr zufrieden

Die große Vielfalt und die hohe Kompetenz, mit der die EMO-Aussteller diese Themen bedienen, ist in den Zufriedenheitswerten der Besucher abzulesen. Mehr denn je wird die EMO Hannover als die internationale Referenzmesse für „Intelligence in Production“ wahrgenommen. „Auch in diesem Jahr beurteilen sie die Veranstaltung wieder mit absoluten Spitzennoten“, sagt Welcker. Das umfassende Angebot auf der EMO führt auch dazu, dass sich die Aufenthaltsdauer der EMO-Gäste auf zwei Tage leicht erhöht hat.

Stellvertretend für die 145.000 Besucher sagte Walter Engelsdorfer, Leiter Werkzeugbau, Kennametal Extrude Hone GmbH, Deutschland: „Die EMO hat sich zu einem Branchentreff etabliert, der alle relevanten Anbieter und hochkarätige Aussteller an einem
Ort vereint. Die weite Anfahrt lohnt sich für mich als Abteilungsleiter im Werkzeugbau ganz besonders, weil ich hier in kürzester Zeit einen wertvollen Überblick über internationale Branchentrends bekomme und für den eigenen Bedarf spannende Produkte entdecke.“

Und Joseph B. Bever, Senior Project Engineer, The Ford Meter Box Company, Inc., USA, fügte an: „Viele neue Maschinen mit viel mehr Power – so etwas habe ich vorher noch nicht gesehen. Die EMO ist dieses Jahr wirklich beeindruckend. Die Größe dieser Messe zeichnet sie im Vergleich zu anderen aus. Die Messen, auf denen ich bisher war, hatten nicht so viele Maschinen, die man während der Arbeit live beobachten kann. Hier bekomme ich diese Möglichkeit.”

Die nächste EMO findet vom 5. bis 10. Oktober 2015 in Mailand, Italien, unter dem Motto „Let’s build the future“ statt.

www.emo-hannover.de


Zum Firmenprofil >>


Bericht in folgender Kategorie:
EMO

Special Digitalisierung der Zerspanungstechnik

WT_Technology-Center_Toolroom_vernetzt.jpg Die aktuell wichtigste Aufgabenstellung für Hersteller und Anwender von Werkzeugmaschinen ergibt sich aus der Digitalisierung der Produktionsumgebungen. Auf der EMO 2017 haben zahlreiche Anbieter IHRE Möglichkeiten für eine Smarte Zerspanung vorgestellt – mit unterschiedlichem Fokus spiegelten sich vielfältige Lösungen zur Vernetzung, Datenanalyse und zu neuen Services wider.
mehr lesen >>

Im Gespräch

/xtredimg/2019/Fertigungstechnik/Ausgabe279/18292/web/Bild_1.jpgQualität unter Kontrolle
Seit Anfang April gibt es einen „neuen“ Mann an der Spitze von Hexagon Österreich. Im weitesten Sinne könnte man in diesem Fall sogar von einer Rückkehr sprechen, zumal Thomas Szirtes vor ziemlich genau zehn Jahren bereits einmal für die Hexagon-Gruppe tätig war – als Regionalvertriebsleiter bei der m&h Inprocess Messtechnik GmbH nämlich. Nun hat er in seiner ersten Geschäftsführer-Position „einiges“ vor: So will er beispielsweise gemeinsam mit seinem Team vermehrt dazu übergehen, ganze Prozesse zu automatisieren, um die Lücke zwischen Produktion und Qualitätssicherung zu schließen. Das Gespräch führte Sandra Winter, x-technik
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren