Fachverlag x-technik
search
 

Schließen


Ermittlungssache Werkstückkosten

: TDM Systems GmbH


Dank der neuen Funktion. "Cost-per-Part" ist aufgrund von Kundenanforderungen entstanden und im Lagermodul der Werkzeugverwaltungssoftware TDM (Tool Data Management) integriert. Das neue Tool ermittelt für einen Fertigungsauftrag, anhand des tatsächlichen Werkzeugverbrauchs, die Werkzeugkosten pro Werkstück bzw.

5562
Jürgen Auer, Geschäftsführer der TDM Systems GmbH.

Jürgen Auer, Geschäftsführer der TDM Systems GmbH.

Fertigungsauftrag. Werkzeugpreise, Nutzungsgebühren und Nutzungsfaktoren werden in der TDM-Datenbank für jede Werkzeugkomponente hinterlegt. Berechnungsgrundlage bildet die Buchungshistorie aus dem Werkzeuglager, in der sämtliche Werkzeugbuchungen innerhalb des Berechnungszeitraums aufgeführt sind. Auf einen Blick lässt sich so nachvollziehen, welche Werkzeuge für einen Fertigungsauftrag eingesetzt wurden.

Berechnungsgrundlage bilden die Stückzahl, der Zeitraum, der Maschinenstundensatz und jene Werkzeuge, die in TDM bereits der produzierenden Maschine zugeordnet wurden. Damit die Rechnung am Ende auch stimmt, fließen Verbrauchsmaterialien wie Wendeschneidplatten ebenfalls mit ein. Insbesondere für Fertigungsunternehmen, die kleinere Stückzahlen produzieren - typisch etwa im Werkzeug- und Formenbau - ist die neue TDM-Funktion interessant.

Oft sind die Bauteile dort recht komplex, erfordern viele Bearbeitungsschritte mit vielen Werkzeugeinsätzen und bleiben länger auf der Maschine. „Auch ohne groß BDE und MDE zu bemühen, muss es möglich sein, seine Werkstückkosten zu ermitteln“, sagt Jürgen Auer, Geschäftsführer der TDM Systems GmbH. „Dieser Kundenanforderung haben wir uns gestellt und mit "Cost-per-Part" ein schlankes und praktikables Tool entwickelt.“

Zum Firmenprofil >>


Bericht in folgenden Kategorien:
Wendeplattenwerkzeuge, BDE, MDE, Werkzeug- und Formenbau

Special Digitalisierung der Zerspanungstechnik

WT_Technology-Center_Toolroom_vernetzt.jpg Die aktuell wichtigste Aufgabenstellung für Hersteller und Anwender von Werkzeugmaschinen ergibt sich aus der Digitalisierung der Produktionsumgebungen. Auf der EMO 2017 haben zahlreiche Anbieter IHRE Möglichkeiten für eine Smarte Zerspanung vorgestellt – mit unterschiedlichem Fokus spiegelten sich vielfältige Lösungen zur Vernetzung, Datenanalyse und zu neuen Services wider.
mehr lesen >>

Im Gespräch

statement_3513.jpgJeder muss seinen Weg finden
Ende Juni fand der traditionelle Mapal-Pressetag in Aalen statt. Wir nutzten die Möglichkeit, mit Herrn Dr. Jochen Kress, seit 2018 geschäftsführender Gesellschafter von Mapal, über die aktuelle wirtschaftliche Situation, den Fachkräftemangel, neue Geschäftsfelder, die zunehmende Digitalisierung sowie Zukunftspläne und Wünsche des Präzisionswerkzeugherstellers zu sprechen. Das Gespräch führten Ing. Robert Fraunberger und Christof Lampert, x-technik
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren