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Ermittlungssache Werkstückkosten

: TDM Systems GmbH


Dank der neuen Funktion. "Cost-per-Part" ist aufgrund von Kundenanforderungen entstanden und im Lagermodul der Werkzeugverwaltungssoftware TDM (Tool Data Management) integriert. Das neue Tool ermittelt für einen Fertigungsauftrag, anhand des tatsächlichen Werkzeugverbrauchs, die Werkzeugkosten pro Werkstück bzw.

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Jürgen Auer, Geschäftsführer der TDM Systems GmbH.

Jürgen Auer, Geschäftsführer der TDM Systems GmbH.

Fertigungsauftrag. Werkzeugpreise, Nutzungsgebühren und Nutzungsfaktoren werden in der TDM-Datenbank für jede Werkzeugkomponente hinterlegt. Berechnungsgrundlage bildet die Buchungshistorie aus dem Werkzeuglager, in der sämtliche Werkzeugbuchungen innerhalb des Berechnungszeitraums aufgeführt sind. Auf einen Blick lässt sich so nachvollziehen, welche Werkzeuge für einen Fertigungsauftrag eingesetzt wurden.

Berechnungsgrundlage bilden die Stückzahl, der Zeitraum, der Maschinenstundensatz und jene Werkzeuge, die in TDM bereits der produzierenden Maschine zugeordnet wurden. Damit die Rechnung am Ende auch stimmt, fließen Verbrauchsmaterialien wie Wendeschneidplatten ebenfalls mit ein. Insbesondere für Fertigungsunternehmen, die kleinere Stückzahlen produzieren - typisch etwa im Werkzeug- und Formenbau - ist die neue TDM-Funktion interessant.

Oft sind die Bauteile dort recht komplex, erfordern viele Bearbeitungsschritte mit vielen Werkzeugeinsätzen und bleiben länger auf der Maschine. „Auch ohne groß BDE und MDE zu bemühen, muss es möglich sein, seine Werkstückkosten zu ermitteln“, sagt Jürgen Auer, Geschäftsführer der TDM Systems GmbH. „Dieser Kundenanforderung haben wir uns gestellt und mit "Cost-per-Part" ein schlankes und praktikables Tool entwickelt.“

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Bericht in folgenden Kategorien:
Wendeplattenwerkzeuge, BDE, MDE, Werkzeug- und Formenbau

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