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ESPRIT 4.3: Dualer Drehzyklus eröffnet neue Möglichkeiten

: DP Technology


ESPRIT ist ein leistungsfähiges CAM-System für die NC-Programmierung, Optimierung und Simulation – mit vollständiger Unterstützung des gesamten Fertigungsprozesses. DP Technology, in Österreich vertreten durch die Pimpel GmbH, kündigt eine Aktualisierung der Produktreihe an. Die Version 4.3 enthält neue Funktionen wie einen dualen Drehzyklus sowie Verbesserungen an bestehenden Modulen, wie z. B. den Messzyklen und der additiven Laserauftragsbearbeitung (DED).

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Der duale Drehzyklus ermöglicht das Durchführen einer Drehbearbeitung mit zwei Werkzeugträgern gleichzeitig am selben Werkstück, wobei die Wege der beiden Werkzeuge automatisch synchronisiert werden.

Der duale Drehzyklus ermöglicht das Durchführen einer Drehbearbeitung mit...

Der duale Drehzyklus eröffnet Anwendern von Drehmaschinen neue Möglichkeiten: Ein Beispiel ist das Durchführen einer Drehbearbeitung mit zwei Werkzeugträgern gleichzeitig am selben Werkstück, wobei die Wege der beiden Werkzeuge automatisch synchronisiert werden. Diese Funktion reduziert die Fertigungszeiten, indem es größere Materialabnahmen mit beiden Werkzeugen gleichzeitig auf unterschiedlichen Zustelltiefen durchführt, wobei ein führendes und ein folgendes Werkzeug verwendet werden. Eine duale Drehbearbeitung kann aber auch gleichzeitig mit einem Werkzeug schruppen und mit dem zweiten schlichten. Letztlich reduziert diese neue Funktion ein eventuelles Durchbiegen des Rohmaterials bei langen, schmalen Teilen und gewährleistet so eine gleichbleibend hohe Fertigungsqualität.

Automatisierung erhöhen

Die Neuerungen in den Messzyklen in der Version 4.3 sind ebenfalls bemerkenswert. Erweiterungen zur Verwendung dieser Zyklen mit einer Rundachse, einer 5-Punktemessung für rechteckige Aussparungen und Erhebungen sowie unter einem Winkel am Teil zu messende Nuten und Dome werden als weitere fortschrittliche Szenarien unterstützt. Diese Verbesserungen ermöglichen es den Anwendern, die Automatisierung weiter zu erhöhen, wodurch manuelle Eingriffe und somit menschliche Fehler reduziert werden.

Verbesserungen im Bereich des additiven Laserauftragsschweißens ermöglichen, in der Fertigung die Fähigkeiten der eingesetzten Maschinen weiter auszubauen. Als spezieller Ansatz in der additiven Bearbeitung werden nun die notwendigen
Pausen für eine Materialabkühlung zwischen den einzelnen aufzutragenden Schichten berechnet und verwaltet.

Verbesserung der Fertigungskapazität

„Obwohl eine jede neue Funktion der Version 4.3 den Anwendern eine Reihe von Vorteilen bietet, trägt erst die Summe all dieser in einer einzigen neuen Version dazu bei, unsere Software nicht nur auf dem neuesten Stand zu halten, sondern auch die Integration in den Fertigungsablauf bei unseren Kunden zu vereinfachen“, unterstreicht Tania Campanelli, Leiterin Forschung und Entwicklung bei DP Technology. „In der Version 4.3 können die Anwender Funktionen wie die Unterstützung von vielfältigen Kühlmitteldruckstufen, das Bohren von sich schneidenden und unterbrochenen Bohrungen, kollineare Achsen und andere Möglichkeiten zur Erweiterung ihrer maschinellen Fertigung nutzen.“

Der duale Drehzyklus ermöglicht das Durchführen einer Drehbearbeitung mit zwei Werkzeugträgern gleichzeitig am selben Werkstück, wobei die Wege der beiden Werkzeuge automatisch synchronisiert werden.
In der Version 4.3 können Anwender Funktionen wie kollineare Achsen zur Erweiterung ihrer maschinellen Fertigung nutzen.


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