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Fräswerkzeuge sorgen für ein strahlendes Lächeln: Fräsen von Zirkonoxid, Titan und Kunststoff leicht gemacht

: Zecha


Ein strahlendes Lächeln öffnet viele Türen – und lebt nicht zuletzt von der Ästhetik gesunder Zähne. Entsprechend hoch sind die Ansprüche von Patienten an den Zahnersatz: Er soll natürlich wirken und höchste Funktionalität und Haltbarkeit leisten. Gerade im Frontzahnbereich hat sich die Hochleistungskeramik Zirkonoxid bewährt. Damit die Herstellung von Zahnersatz auch wirtschaftlich vonstatten gehen kann, hat Zecha, in Österreich vertreten durch Wedco, eine Fräser-Reihe speziell zur Bearbeitung von Zirkonoxid, Titan, Kobalt-Chrom und technischen Kunststoffen, entwickelt.

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Optimierte Geometrien und hervorragende Standzeiten machen die neuen Fräser von Zecha, in Österreich vertreten durch Wedco, zum perfekten Werkzeug zur Bearbeitung von Zirkonoxiden, Titan und Kobalt/Chrom-Legierungen ebenso von wie technischen Kunststoffen oder lichthärtenden Wachsen.

Optimierte Geometrien und hervorragende Standzeiten machen die neuen Fräser...

Zahnersatz wird heutzutage in einer komplett computergestützten Prozesskette hergestellt: Oft fertigt der Zahnarzt bereits in der Praxis einen Scan des Patientengebisses an oder digitalisiert ein per Abdruck erstelltes Gipsmodell. Mittels speziell auf die Zahntechnik angepasster CAD-Programme erstellt der Zahntechniker dann das Zahnersatz-Design, dessen Daten in modernen Dental-Fräszentren eingespeist werden können. Um nun die kleinen und komplexen Geometrien von In- und Onlays, Brücken und Kronen umzusetzen, bedarf es hochpräziser und gleichzeitig standhafter Mikrofräswerkzeuge. Ein neues Programm an Radius- und Torusfräsern der deutschen Zecha Hartmetall-Werkzeugfabrikation erfüllt genau die Anforderungen an prozesssicheres Bearbeiten der zahntechnisch relevanten Materialien. Auch der österreichische Präzisionswerkzeugherstellers Wedco widmet sich seit langem dieser Thematik und bietet neben den Zecha-Werkzeugen auch eine eigene Fräserproduktion für die Dentaltechnik in Klein- und Mittelserien an.

Anspruchsvolle Materialien, präzise bearbeiten

Seit mehr als dreißig Jahren erfolgreich in der Humanmedizin im Einsatz, wird die Hochleistungskeramik Zirkonoxid zunehmend auch in der Zahnmedizin verwendet. Sie zeichnet sich durch mechanische Stabilität und enorme Widerstandsfähigkeit aus und wird zudem wegen der Biokompatibilität und hervorragenden Ästhetik geschätzt. „In der Werkstoffkunde gilt das Material als keramisches Äquivalent zu Stahl: Die relativ hohe Bruchzähigkeit, Biege- und Zugfestigkeit von Zirkonoxid ist im Einsatz ein großer Vorteil – bei der Bearbeitung verlangt es jedoch umso mehr hochwertiger Fräswerkzeuge“, erklärt Horst Payr, Technische Leitung CTO / Prokurist bei Wedco. Die zweischneidigen Radiusfräser sind daher mit einer besonders belastbaren Diamantschicht versehen. In enger Zusammenarbeit mit einem Beschichtungsunternehmen
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In der Werkstoffkunde gilt Zirkonoxid als keramisches Äquivalent zu Stahl: Die relativ hohe Bruchzähigkeit, Biege- und Zugfestigkeit von Zirkonoxid ist im Einsatz ein großer Vorteil – bei der Bearbeitung verlangt es jedoch umso mehr hochwertige Fräswerkzeuge. Horst Payr, Technische Leitung CTO / Prokurist bei Wedco.

In der Werkstoffkunde gilt Zirkonoxid als keramisches Äquivalent zu Stahl:...

wurde eine speziell angepasste, kristalline Diamantschicht entwickelt. Diese beeinflusst die Rundlauf- und Formgenauigkeiten in keiner Weise. Erhältlich sind die Radiusfräser in den Durchmessern von 1,0 und 3,0 mm als Zwei- und Vierschneider.

Auch für Titan und Kunststoff

Neben Zirkonoxid sind nach wie vor Titan und Kobalt/Chrom-Legierungen sowie technische Kunststoffe die Werkstoffe der Wahl für Zahnersatz und Implantate. Auch dafür liefern Zecha und Wedco neue Fräserserien, die den Anforderungen dieser Materialien entsprechen. Die Radiusfräser sind je nach Serie in Durchmessern von 0,3 mm bis 3,0 mm, der Torusfräser ist in 0,5 bis 4,0 mm erhältlich. „Gemeinsam haben die vier- und zweischneidigen Fräser eine Titan-Aluminiumnitrid-Beschichtung, deren thermische und chemische Beständigkeit deutliche höhere Einsatztemperaturen erlauben“, so Payr weiter. Das sichert längere Standzeiten und reproduzierbare Ergebnisse über den gesamten Lebenszyklus des Werkzeugs. Um technische Kunststoffe oder lichthärtende Wachse zu bearbeiten, bietet man zudem zweischneidige Radiusfräser an. Diese werden unbeschichtet mit polierten Schneiden produziert.

Protokollierte Qualität

Die Fräswerkzeuge der neuen Werkzeugserien zeichnen sich durch spezielle, für die jeweilige Anwendung hin optimierte Geometrien aus. Zusammen mit den individuell angepassten Beschichtungen sind gratfreie Werkstücke, lange Standzeiten und sichere Fertigungsprozesse gewährleistet. Qualitätssicherung und Reproduzierbarkeit sind
wesentliche Faktoren bei der Werkzeugentwicklung und -fertigung. Dazu werden alle Fertigungsprozesse auf Wunsch protokolliert und lassen sich über die so genannte Seriennummer am Schaftende jedes einzelnen Werkzeugs, zuordnen. Selbst nach Jahren kann der Kunde so ein Werkzeug mit den exakt gleichen Parametern nachbestellen oder jederzeit die erforderlichen Qualitätsnachweise erbringen.

„Optimierte Geometrien, mit Prüfprotokollen belegte Qualität und hervorragende Standzeiten machen die Fräser zum perfekten Werkzeug zur Bearbeitung von Zirkonoxiden, Titan und Kobalt/Chrom-Legierungen ebenso von wie technischen Kunststoffen oder lichtharten Wachsen. Mit ihnen gelingt das 3D-Fräsen von Ronden und Blöcken zur Zahnersatz-Herstellung bei enormer Präzision und höchster Zuverlässigkeit – für ein strahlendes Lächeln", ist sich Horst Payer abschließend sicher.

Optimierte Geometrien und hervorragende Standzeiten machen die neuen Fräser von Zecha, in Österreich vertreten durch Wedco, zum perfekten Werkzeug zur Bearbeitung von Zirkonoxiden, Titan und Kobalt/Chrom-Legierungen ebenso von wie technischen Kunststoffen oder lichthärtenden Wachsen.
In der Werkstoffkunde gilt Zirkonoxid als keramisches Äquivalent zu Stahl: Die relativ hohe Bruchzähigkeit, Biege- und Zugfestigkeit von Zirkonoxid ist im Einsatz ein großer Vorteil – bei der Bearbeitung verlangt es jedoch umso mehr hochwertige Fräswerkzeuge. Horst Payr, Technische Leitung CTO / Prokurist bei Wedco.


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Fräswerkzeuge, Chrom, Kunststoff, Titan

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