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Gute Kombination

: WEILER


Mit einem mutigen Entschluss setzte Peter Roithner seine hohen Ziele in Bezug auf moderne und umweltbewusste Fertigung im Jahr 2008 mit dem Neubau seiner Firma um. Modernste Architektur, ergonomische Arbeitsverhältnisse und ein bemerkenswert niedriger Energieverbrauch sind Eckdaten des Unternehmens. Dazu gesellt sich ein ebenso effektiver Maschinenpark, der erst kürzlich mit einer WEILER Zyklendrehmaschine E 110 sein neuestes Highlight erhielt, mit dem sich das Unternehmen unter anderem als attraktiver Partner für den Großwerkzeugbau etabliert hat.

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Genauigkeit und Stabilität der Maschinen ist in der komplexen Einzelteilfertigung eine wichtige Voraussetzung für wirtschaftliche Fertigung. Mit WEILER hat PERO für sich den richtigen Partner gefunden.

Genauigkeit und Stabilität der Maschinen ist in der komplexen Einzelteilfertigung...

Der gelernte Werkzeugmacher Peter Roithner startete seine Selbstständigkeit 1991 mit dem Bau von Tiefziehmaschinen. Das Produktionsspektrum verlegte sich in den letzten Jahren immer mehr auf die Herstellung komplexer Einzelkomponenten und den Bereich Werkzeugbau. Im Bereich der Lohnfertigung hat sich das aus mittlerweile 17 Mitarbeitern bestehende Unternehmen auf die Schwerzerspanung großer komplexer Bauteile aus hochwertigen Materialien wie austenitische Stähle, Feinstkorn-Stähle oder exotische Werkstoffe spezialisiert. Aufgrund des hohen Preises lässt Peter Roithner die wertvollen Rohstoffe nach einer Werkstoffprüfung meist versichern.

Da das oberösterreichische Unternehmen in vielen verschiedenen Branchen tätig ist, spürt man die Auswirkungen der Finanzkrise weniger als manch andere Firmen. „Einerseits sind wir nur geringfügig in der Automobilindustrie tätig, andererseits haben wir viele Kunden in der Energietechnik, die nach wie vor gut läuft“, sieht Peter Roithner noch keinen Grund zur Panik. Man müsse aber flexibel auf die momentan angespannte Situation regieren.

Neubau als Chance

Im Juli 2008 bezog das Unternehmen das neue, insgesamt 1.440 m² große Firmengebäude. Das Besondere daran ist die optimale ökologische Ausrichtung. Rund 1.000 Meter Tiefenbohrungen und eine effektive Maschinenwärmerückgewinnung liefern 100 kW Wärme- und Kühlleistung. Die 900 m² große Produktionsfläche ist dabei voll klimatisiert. Eine moderne Architektur trägt zum ausgezeichneten Betriebsklima bei. „Das
Bekenntnis zur Umwelt ist mir ein großes Anliegen. Und auch ein entsprechend angenehmes Arbeitsumfeld für meine Mitarbeiter war mir bei der Planung äußerst wichtig“, rechtfertigt Peter Roithner seine hohen Investitionskosten.

Auch seinen Maschinenpark hat er nach ähnlichen ganzheitlichen Überlegungen ausgewählt. Im Bereich Drehen setzt PERO – die im Firmenwortlaut verwendete Abkürzung für Peter Roithner – auf den deutschen Hersteller WEILER Werkzeugmaschinen. Fünf Maschinen der E-Baureihe sind dabei in der Einzelteil-/ Kleinserienfertigung präziser Bauteile im Einsatz.

In kürzester Zeit zum fertigen Werkstück

Für Peter Roithner sind die WEILER Zyklendrehmaschinen die idealen Werkzeugmaschinen für sein breites Produktspektrum. „Die E-Baureihe bietet uns die wirtschaftlichste Möglichkeit in der Einzelteilfertigung in kürzester Zeit zum fertigen Werkstück zu kommen“, bringt es Peter Roithner auf den Punkt. Durch die Zyklenautomatik ist kein Programmierplatz nötig - es kann direkt an der Maschine programmiert werden. Auch die Werkzeugverwaltung und Programmverwaltung obliegt dabei den Fachleuten. „Da wir nur Facharbeiter beschäftigen ist somit jeder meiner Mitarbeiter sein eigener Meister“, erklärt der Geschäftsführer die Philosophie von PERO.

Die neueste Drehmaschine bei PERO ist eine E-110 mit sechs Meter Drehlänge. Hier hat man sich im Vorfeld genau das mögliche Produktspektrum angeschaut und die Funktionen der Maschine speziell auf diese Anforderungen maßgeschneidert. So wurde die Drehmaschine zum Beispiel mit angetriebenen Werkzeugen für Fräsarbeiten an den großen Werkstücken ausgerüstet. „Wir können jetzt auch äußerst komplexe Bauteile in einer Aufspannung fertigen“, zeigt
sich der Geschäftsführer über die zusätzlichen Möglichkeiten erfreut. Und dies mit relativ günstigen Anschaffungskosten im Vergleich zu „echten“ Dreh-Fräsmaschinen.

Qualität entscheidend für den Erfolg

Natürlich ist die Qualität der Maschinen ebenso entscheidend. Und laut PERO ist die Leistung und Genauigkeit der WEILER-Maschinen ausschlaggebend für das hohe Niveau der Fertigung. „Wir können jetzt beispielsweise bis 1.200 mm Innendrehen und das in einer Rauheitsklasse N6 - wo andere schleifen müssen“, erklärt Peter Roithner. „Mit unserer E110 können wir Werkstücksgewichte bis zu 6.000 kg komplett bearbeiten. Trotz dieser Dimensionen bietet sie durch die intelligente Zyklensteuerung eine praxisgerechte, einfache Bedienung mit höchster Genauigkeit“, ergänzt er. Dies ist unter anderem durch eine Reihe von Zyklen möglich, die einzeln und auch aneinandergereiht automatisch ablaufen. Geschliffene Hirth-Verzahnungen im Antrieb tragen ebenso zu der hohen Qualität bei. Eine stabile Grundkonstruktion der Maschine ist dabei selbstverständlich.

Für Peter Roithner war auch ein leichter Zugang zur Maschine sehr wichtig. „Speziell in der Einzelteilfertigung muss man die Teile häufig vermessen. Daher ist für uns die optimale Zugängigkeit zum Werkstück bei den WEILER-Maschinen ein großer Vorteil. Für uns ist hier die so genannte Mensch-Maschinen-Schnittstelle äußerst gut gelöst“, ergänzt Peter Roithner.

Rundum zufrieden

Auch die Zusammenarbeit mit WEILER und dessen österreichischer Vertretung, der Firma Schachermayer, in Bezug auf Maschinenauswahl, technische Schulungen, Service und persönliche Betreuung nennt der Geschäftsführer vorbildlich. Dies bestätigt
auch Franz Rechberger, Leiter Konstruktion und Entwicklung bei WEILER Werkzeugmaschinen: „Zwischen uns gilt Handschlagqualität. Das gibt es in der heutigen Zeit nicht mehr so oft.“ Im Servicefall kommt ein weiterer Vorteil zum Tragen. Die Verrechnung der Leistung erfolgt ab dem Service-Standort Linz, egal woher der Techniker anreisen muss.

Mit der derzeitigen Ausrichtung sieht sich PERO unter anderem für den Großwerkzeugbau als attraktiver Partner. „Bei uns herrscht noch richtiger Unternehmergeist. Das was an teuren Maschinen nicht vorhanden ist, wird durch die Kombination hoch qualifizierter Mitarbeiter mit flexiblen Werkzeugmaschinen ausgeglichen. Durch diese gute Kombination können wir rentabel arbeiten“, resümiert Peter Roithner.

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