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Hermle 2016 mit kräftigem Umsatz- und Ergebnisplus

: Hermle


Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG entwickelte sich 2016 deutlich besser als erwartet: Der Konzernumsatz des schwäbischen Werkzeugmaschinenherstellers stieg nach vorläufigen Berechnungen auf rund EUR 394 Mio. (Vj. EUR 356,6 Mio.). Dabei konnte Hermle von Großprojekten und der Erholung der Märkte in Südeuropa profitieren. Zuwächse gab es sowohl im In- als auch im Ausland.

Das Ergebnis nahm gemäß dem noch ungeprüften Jahresabschluss kräftig zu: Der Konzernjahresüberschuss verbesserte sich von EUR 59,2 Mio. auf gut EUR 73 Mio. Auf Basis dieses außerordentlich starken Verlaufs empfahl der Vorstand dem Aufsichtsrat heute, der Hauptversammlung am 5. Juli 2017 eine Dividendenerhöhung vorzuschlagen: Die Aktionäre sollen eine unveränderte Basisdividende von EUR 0,80 je Stamm- und EUR 0,85 je Vorzugsaktie zuzüglich eines Bonus von EUR 12,00 je Aktie (Vj. EUR 10,00) erhalten. Damit würde die Ausschüttung je Vorzugsaktie auf EUR 12,85 steigen (Vj. EUR 10,85).

Der gute Geschäftsverlauf ist wesentlich der Verdienst der hochmotivierten und kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Deshalb sollen die Beschäftigten der Hermle AG im Anschluss an die Dividendenausschüttung wieder eine Prämie in Höhe von 70 % eines Monatsgehalts sowie einen festen Einmalbetrag erhalten. Ende 2016 waren bei Hermle konzernweit 1.018 Personen tätig (Vj. 977).

Nach dem dynamischen Start in das Geschäftsjahr 2016 hat sich die Nachfrage im weiteren Verlauf wie erwartet beruhigt. Im Gesamtjahr stieg der Auftragseingang des Hermle-Konzerns nach vorläufigen Zahlen leicht auf rund EUR 364 Mio. (Vj. 360,7). Die Steigerung verteilte sich auf das In- und Ausland etwa gleichermaßen. Der Auftragsbestand ging per Ende 2016 auf rund EUR 93 Mio. zurück (Vj. EUR 123,2 Mio.), sodass 2017 mit einer Normalisierung des Geschäfts zu rechnen ist.

Ausführliche Zahlen zum Geschäftsjahr 2016 und eine Prognose für 2017 veröffentlicht Hermle Ende April 2017.

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