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Im neuen Zeitalter angekommen

Industrie 4.0 – Digitale Transformation – Künstliche Intelligenz – Advanced Manufacturing – Generative Fertigung, all diese und vermutlich noch viele weitere Schlagwörter sind nur Beispiele für Trends, durch die produzierende Unternehmen aktuell beeinflusst werden. Als Querschnittsmaterie der Disziplinen Mechanik, Elektronik und Informationstechnologie vereint die Mechatronik wesentliche Kompetenzen der Digitalisierung und ist für die Produktion der Zukunft somit eine DER zentralen Schlüsseltechnologien. Von Mag. Elmar Paireder und Ing. Harald Bleier, Mechatronik-Cluster

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Allen gemein ist, dass die Entwicklungen rund um die Digitalisierung sämtliche Stufen der Wertschöpfungskette erfassen – von der Entwicklung über die Produktion und die Logistik bis hin zur Dienstleistung. Auch die Supply Chain wird beeinflusst – so wachsen Kunden und Lieferanten immer enger zusammen. Wertschöpfungsnetzwerke entstehen und kooperative Geschäftsmodelle werden aufgebaut. Allen gemein ist auch, dass die Mechatronik bei diesen Veränderungen eine zentrale Rolle spielt.

Digitalisierung und Arbeitswelt

Diese Veränderungen bringen aber auch viele Fragen mit sich. Eine wesentliche ist dabei, wie die Digitalisierung die Arbeitswelt von morgen beeinflusst beziehungsweise verändert. In einer vom Bundeskanzleramt in Auftrag gegebenen Studie* wurde der österreichische Arbeitsmarkt in der Zeit von 1995 und 2015 untersucht und die Entwicklung in den wichtigsten Branchen und die Auswirkung der Digitalisierung auf diese analysiert. Zusammenfassend kommt die Studie zu dem Schluss, dass es einen positiven Zusammenhang zwischen der Beschäftigung und der Wertschöpfung auf der einen und der Digitalisierung auf der anderen Seite gibt. Dabei zeigt sich, dass in mäßig bis wenig digitalisierten Branchen zwar noch Potential besteht, die Zunahme an Arbeitsplätzen und der Wertschöpfung in stark digitalisierten Branchen jedoch größer ist. Konkret heißt das, dass in den zuletzt genannten Branchen zwischen 1995 und 2015 390.000 Arbeitsplätze hinzugekommen und 75.000 Arbeitsplätze weggefallen sind.

Neue Berufsfelder entstehen

Auch neue Berufe werden durch die Digitalisierung entstehen. Zum Beispiel sieht das Harvard Review den Data Scientist im Sinne eines industriellen Datenanalysten als den attraktivsten Beruf des 21. Jahrhunderts. Dies extrahieren beispielsweise Maschinendaten, verwenden diese für umfangreiche Analysen und nutzen schließlich die Ergebnisse, um Produkte und Produktionsverfahren zu verbessern.

Entsprechende mechatronische Kompetenzen sind daher auch am Arbeitsmarkt der Zukunft mehr als gefragt. Eine Ausbildung in diesem Bereich sichert definitiv einen Arbeitsplatz bei einem innovativen, hochtechnisierten Unternehmen. Der Bildungskatalog Mechatronik bietet dabei einen wichtigen und umfassenden Überblick zu österreichischen Ausbildungsstätten und mögliche Arbeitgeber.

Nutzen Sie die einmalige Chance, sich fit für die Arbeitswelt von morgen zu machen und finden Sie Ihre berufliche Herausforderung in der interessanten Welt der Mechatronik!

*erstellt von GPA-djp, Streissler-Führer 2016


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