Fachverlag x-technik
search
 

Schließen

PDF


In extreme Tiefen

: CERATIZIT


Durch die Entwicklung und Einführung von WTX Tieflochbohrern bis 50 x D für Stahl und Gusseisen sowie bis zu 30 x D für Aluminium hat WNT das Sortiment an VHM-Bohrern nochmals erweitert. Bei einer korrekten Anwendung ist es nun möglich, Tiefen bis zu 50 x D ohne entspanen zu fertigen, was die Bohrer sehr produktiv macht.

/xtredimg/2015/Fertigungstechnik/Ausgabe123/8148/web/Bild.jpg
Die WTX-Tieflochbohrer von WNT sparen Zeit und steigern die Produktivität.

Die WTX-Tieflochbohrer von WNT sparen Zeit und steigern die Produktivität.

Für Materialien aus Stahl und Gusseisen ist der WTX Tieflochbohrer Typ UNI die richtige Wahl, während man bei Aluminium zum WTX Tieflochbohrer Typ ALU greift. Beide Bohrer haben gemeinsame Merkmale wie z. B. einen Spitzenwinkel von 135° oder die gerade Hauptschneide für eine niedrige Schnittkraft. Eine Besonderheit des Bohrers ist die Spiralnut mit vier Führungsfasen beim WTX Typ UNI bzw. sechs Führungsfasen beim WTX Typ ALU, die eine sehr gute Fluchtungsgenauigkeit in der Toleranzklasse h7 ermöglichen. Dank der polierten Spanräume und durch die innere Kühlmittelzufuhr werden außerdem die Spanausbringung und die Leistung deutlich verbessert.

Bei der Beschichtung unterscheiden sie sich: Typ UNI ist mit einer TiAIN Multilayer-Beschichtung ausgestattet, während beim Typ ALU eine spezielle DLC (Diamond Like Carbon) Beschichtung verwendet wurde.

Praxistest bestanden

Die neuen WTX-Tieflochbohrer sind eine echte Alternative zu den klassischen Einlippenbohrern, wie Testberichte von Anwendern bestätigen. Dies wird am Beispiel der Bohrungen an einer Kurbelwelle aus 42CrMoS4 deutlich.

Die Firma bohrte mit einem herkömmlichen Einlippenbohrer 12 Löcher im Durchmesser von 5,15 mm. Gebohrt wurde mit Vc = 78 m/min und einem Vorschub f = 0,03 mm/U (Vf = 144 mm/min). Durch die Umstellung auf den WTX Typ UNI wurde die Schnittgeschwindigkeit auf 81 m/min erhöht und der Vorschub auf f = 0,1 mm/U (Vf = 500 mm/min)
gesteigert. Dies ergab eine Zeitersparnis von 26 Sekunden pro Loch und von 5,25 Minuten pro Kurbelwelle. Auch die Standzeit wurde von 50 auf 97 Bohrungen nahezu verdoppelt.

Das WNT/WTX Tieflochbohrer-Sortiment ist im Durchmesser von 2,0 bis 12 mm in den Längen 16 x D, 20 x D, 25 x D und 30 x D sowie im Durchmesser von 3,0 bis 9,0 mm beim 40 x D und 3 bis 6,80 mm beim 50 x D erhältlich.

Die Verwendung des Bohrers ist grundsätzlich einfach, allerdings sollte man für eine effiziente Nutzung einige Dinge beachten: Neben einer Pilotbohrung im entsprechenden Durchmesserbereich ist eine Reduzierung der Drehzahl auf (n = 200 bis 300 U/min) beim Einfahren in die Pilotbohrung notwendig. Auch beim Herausfahren aus der Bohrung muss die Drehzahl wieder verringert werden.


Zum Firmenprofil >>


Bericht in folgender Kategorie:
Tieflochbohrer

Special Digitalisierung der Zerspanungstechnik

WT_Technology-Center_Toolroom_vernetzt.jpg Die aktuell wichtigste Aufgabenstellung für Hersteller und Anwender von Werkzeugmaschinen ergibt sich aus der Digitalisierung der Produktionsumgebungen. Auf der EMO 2017 haben zahlreiche Anbieter IHRE Möglichkeiten für eine Smarte Zerspanung vorgestellt – mit unterschiedlichem Fokus spiegelten sich vielfältige Lösungen zur Vernetzung, Datenanalyse und zu neuen Services wider.
mehr lesen >>

Im Gespräch

/xtredimg/2019/Fertigungstechnik/Ausgabe279/18292/web/Bild_1.jpgQualität unter Kontrolle
Seit Anfang April gibt es einen „neuen“ Mann an der Spitze von Hexagon Österreich. Im weitesten Sinne könnte man in diesem Fall sogar von einer Rückkehr sprechen, zumal Thomas Szirtes vor ziemlich genau zehn Jahren bereits einmal für die Hexagon-Gruppe tätig war – als Regionalvertriebsleiter bei der m&h Inprocess Messtechnik GmbH nämlich. Nun hat er in seiner ersten Geschäftsführer-Position „einiges“ vor: So will er beispielsweise gemeinsam mit seinem Team vermehrt dazu übergehen, ganze Prozesse zu automatisieren, um die Lücke zwischen Produktion und Qualitätssicherung zu schließen. Das Gespräch führte Sandra Winter, x-technik
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren