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In zwei Jahrzehnten 30 Maschinen

: WEILER


Innovative und wirtschaftliche Spritzgießtechnik als Komplettpaket aus einer Hand ist der Schlüssel zum Erfolg bei ENGEL. Da spielen Qualität und Flexibilität in der mechanischen Fertigung eine wichtige Rolle. Im Bereich Drehbearbeitung von Einzelteilen und Kleinstserien vertraut der Global Player dabei auf Präzisions-Drehmaschinen mit Zyklenautomatik der Firma WEILER. Und dies seit rund 20 Jahren mit 30 Maschinen der E-Baureihe.

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Im Werk St. Valentin baut ENGEL Spritzgießmaschinen mit 5.000 bis 55.000 kN Schließkraft.

Im Werk St. Valentin baut ENGEL Spritzgießmaschinen mit 5.000 bis 55.000 kN...

Der Weltmarktführer im Bereich Spritzgießmaschinen, die ENGEL AUSTRIA GmbH, produziert hauptsächlich in Österreich und das gleich an drei Standorten: In Schwertberg (Headquarter), St. Valentin und Dietach bei Steyr. Dabei erwirtschaftete das Unternehmen im Geschäftsjahr 2006/07 mit rund 3.650 (2.200 in Österreich) Mitarbeitern einen Umsatz von EUR 601 Mio. Die ENGEL Gruppe sieht ihre Aufgabe nicht allein in der Produktion von Spritzgießmaschinen, sondern bietet alle Technologiemodule wie Spritzgießmaschine und Automatisierung aus einer Hand.

30te WEILER E-Maschine bei ENGEL

Im Werk St. Valentin werden hauptsächlich Großmaschinen mit 5.000 bis 55.000 kN Schließkraft gebaut. Die Fertigungstiefe liegt bei beachtlichen 85 bis 90 Prozent. Die Maschinen zahlreicher namhafter Werkzeugmaschinenhersteller sind daher in den Hallen anzufinden. Anders ist dies bei der Drehbearbeitung von Einzelteilen und Kleinstserien. Dort setzt das Team rund um Produktionsleiter Max Maier seit nahezu 20 Jahren auf Produkte der WEILER Werkzeugmaschinen GmbH. Von den 190 Facharbeitern in der mechanischen Fertigung arbeiten alleine 21 auf WEILER Zyklendrehmaschinen.

Erst im Mai dieses Jahres lieferte WEILER über die Firma Schachermayer — als Generalvertreter von WEILER in Österreich für Übergabe, Inbetriebnahme und Schulungen zuständig — die insgesamt 30ste E-Maschine für ENGEL nach St. Valentin. In diesem Fall eine E-110 mit sechs Metern Drehlänge und einer eigens konzipierten Verkleidung. Darauf werden drei- bzw. vierschichtig vor allem lange Holme, längere Wellenteile, Futterteile mit Einstichen, Passungen in H7, Gewinde, uvm. bearbeitet. Ein derart hohes
Vertrauen in einen Hersteller beruht meistens auf einer nahezu perfekten Zusammenarbeit. Und speziell das bestätigt Erwin Aberl, Bereichsleitung Zentrale Dienste der ENGEL Gruppe: „Die Genauigkeit der Werkzeugmaschinen setzen wir voraus. Es spielen vielmehr Faktoren wie Erfahrung, Fach- und Problemlösungskompetenz, Zuverlässigkeit, Termintreue, Flexibilität in der Maschinenausstattung und die Stabilität der Maschinen eine wichtige Rolle.“ Auch in den Werken in Asien und Nordamerika werden die zuverlässigen E-Maschinen eingesetzt.

Ergonomie trotz höchster Arbeitssicherheit

Speziell die Zugängigkeit zur Maschine und zum Werkstück spielt in der Einzelteilefertigung eine wichtige Rolle, um zum Beispiel schnell und flexibel messen zu können. Dazu kommt, dass man bei ENGEL großen Wert auf Sicherheit am Arbeitsplatz legt. „Es ist immer wieder schwierig den Spagat zwischen Arbeitssicherheit und Ergonomie zu meistern. WEILER hat dies mit einer eigens für uns konstruierten Einhausung exzellent gelöst“, zeigt sich Max Maier zufrieden. Die neu gelieferte WEILER E-110 verfügt über zwei separat verfahrbare Schutztüren und weitere Abdeckungen für Futter und Spindelkasten.

„Auch die Variationen der Schutzmaßnahmen sind ausgezeichnet gelöst. Bei langen Teilen werden beide Schutztüren verwendet, bei kurzen nur eine. Auch das Futter ist extra verkleidet. Neben dem vorrangigen Personenschutz bleibt so zusätzlich der Arbeitsplatz sauber — Emulsion und Späne bleiben innerhalb der Maschine“, erklärt Produktionsleiter Max Maier.

Durch eine zusätzliche manuelle Bedieneinheit außerhalb der Einhausung kann der Dreher die Maschine trotz geschlossener Schutztüren problemlos handhaben, was für hohe Akzeptanz bei den Mitarbeitern und ein äußerst
positives Echo nach der Testphase sorgte. „WEILER hat mit dieser zyklengesteuerten Maschine ein hohes Maß an Arbeitssicherheit für die Drehbearbeitung geschaffen, ohne dabei die Handhabung einzuschränken. Diese spezielle E-110 kommt also sehr nahe an eine CNC-Maschine heran, aber mit einem erheblich niedrigeren Investitionsvolumen“, erklärt Erwin Aberl. Aus Arbeitssicherheitsgründen wird man bei ENGEL, wenn sinnvoll, auch andere WEILER Zyklendrehmaschinen mit speziellen Schutzmaßnahmen nachrüsten.

Rundumpaket überzeugend

Auch die Ausstattung und das Zubehör ist bei einer Werkzeugmaschine von Bedeutung: Entsprechende Werkzeugsysteme zum Beispiel. Da hat WEILER mit einem Sauter 4-fach Kopfrevolver in Verbindung mit dem Capto-System eine für ENGEL ideale Lösung. „Wir können damit auch alle Werkzeuge verwenden, die wir auf unseren CNC-Maschinen einsetzen“, so Max Maier. „Genauso wichtig sind stabile Lünettenlösungen mit großen Durchgängen, entsprechende Späneförderer, Bohrbock-Lösungen u.v.m. komplettiert Franz Rechberger, Leiter Konstruktion und Entwicklung bei WEILER. Und auch mit der Steuerung Siemens 840 D, die im Hintergrund der WEILER eigenen Bedienoberfläche läuft, liegt man bei ENGEL richtig. Das umfangreiche Angebot für die Ausbildung — in der Lehrwerkstätte haben die rund 120 Lehrlinge bei ENGEL den ersten Kontakt mit zwei WEILER E 35 — ist ebenfalls ein großer Vorteil.

Nicht zuletzt sind Liefertreue und Handschlagqualität, wie es die beiden Partner bezeichnen, Faktoren, die eine derart lange und intensive Zusammenarbeit gewährleisten. Vor allem aber ist ENGEL von der Stabilität und Zuverlässigkeit der WEILER Zyklendrehmaschinen überzeugt. „Eine WEILER nehmen wir in Betrieb und vergessen sie“, bezeichnet Erwin Aberl die Zuverlässigkeit der E-Maschinen salopp, aber zutreffend.

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Bericht in folgenden Kategorien:
CNC-Drehmaschinen, Lünetten, Automatisierung

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