Fachverlag x-technik
search
 

Schließen

PDF


Konturnahe Temperierung mit Korrosionsschutz

Renishaw und Listemann präsentieren zur Moulding Expo unter der gemeinsamen Marke iQtemp konturnahe Temperierlösungen, die unempfindlich gegen Korrosion und Verschmutzung sind. Die Unternehmen bieten damit einen intelligenten Technologiemix auf dem Feld der konturnahen Temperierung von Spritzguss- und Druckgusswerkzeugen. So eröffnet die Kombination aus konventioneller Fertigung, Vakuumlöten und additiver Fertigung neue Möglichkeiten und Vorteile für den Werkzeugkonstrukteur.

/xtredimg/2019/Fertigungstechnik/Ausgabe279/18842/web/Bild_1.jpg
Kombination der Technologien: Formkern DS additiv gefertigt, Formeinsatz AS vakuumgelötet.

Kombination der Technologien: Formkern DS additiv gefertigt, Formeinsatz AS...

„Wir verlassen bei der Entwicklungstätigkeit mit unseren Kunden häufig die konventionellen Wege, um das optimale Ergebnis zu erarbeiten. Das Zusammenspiel aus technologischer Kompetenz und unserem einzigartigen Leistungsportfolio zur Umsetzung einer konturnahen Temperierung lässt uns praktisch an allen Stellschrauben drehen und die Produktivität erhöhen“, veranschaulicht Günther Rehm, Vertriebsleiter bei der Listemann Technologie AG. „Wir erreichen in nahezu allen Fällen eine deutliche Verbesserung der Bauteilqualitäten bei kürzeren Zykluszeiten.“

„Wir prüfen bei jedem Projekt, ob es notwendig ist, den kompletten Kern mit dem additiven Verfahren zu herzustellen“, erklärt Carlo Hüsken, Konstruktionsleiter bei der Renishaw GmbH. „Je nach den Anforderungen bietet sich auch die Hybridbauweise an. Das bedeutet, der Kern wird teils konventionell und teils additiv gefertigt oder vakuumgelötet. Mit dem richtigen Technologiemix können wir also die volle Wirtschaftlichkeit erzielen.“

Gewissenhafte Simulation

Das Innenleben eines solchen konturnah temperierten Formeinsatzes kann sehr komplex werden. Daher simulieren die Experten von iQtemp die Strömungsmechanik und die Wärmeabfuhr bei jedem Projekt sehr gewissenhaft. „Ziel ist es unter anderem, dass das Temperiermedium immer eine balancierte, hochturbulente Strömung aufweist. Dies hat später für die Prozesssicherheit eine große Bedeutung“, erklärt Hüsken.

Das innovative Beschichtungsverfahren AnoxPro bietet in Werkzeugeinsätzen von iQtemp einen besonderen Schutz vor Korrosion. „Die Metallpartikel im Lacksystem sorgen für einen dauerhaften, aktiven
Korrosionsschutz in den Kühlkanälen, während die Oberflächengeometrie darin nicht beeinflusst wird“, verdeutlicht Hüsken und setzt fort: „Zusätzlich sorgt der wartungsfreundliche Edelstahl-Leitungsfilter LF80-200 bei unseren Anwendern seit Jahren für einen kostengünstigen und hervorragenden Schutz vor Fremdpartikeln, insbesondere für konturnahe Kühlkanäle von Spritzgießwerkzeugen.“ Der Filter lässt sich an das Werkzeug anflanschen oder direkt an Temperiergeräten betreiben.

Moulding Expo: Halle 7, Stand 7C18/7C20

Kombination der Technologien: Formkern DS additiv gefertigt, Formeinsatz AS vakuumgelötet.
Der Filter ist für Kühlmittel auf Wasser- oder Öl-Basis mit einer Durchflussmenge von bis zu 80 l/min geeignet und bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten in einem Temperaturbereich von -10 bis +260°C und einem Druck von 16 bar.

  • flag of at Renishaw Austria GmbH
  • Industriestrasse 9 , Top 4.5
  • A-2353 Guntramsdorf
  • Tel. +43 2236 379790 0
  • www.renishaw.at


Bericht in folgenden Kategorien:
Schmierung/Kühlung, Werkzeug- und Formenbau

Special Digitalisierung der Zerspanungstechnik

WT_Technology-Center_Toolroom_vernetzt.jpg Die aktuell wichtigste Aufgabenstellung für Hersteller und Anwender von Werkzeugmaschinen ergibt sich aus der Digitalisierung der Produktionsumgebungen. Auf der EMO 2017 haben zahlreiche Anbieter IHRE Möglichkeiten für eine Smarte Zerspanung vorgestellt – mit unterschiedlichem Fokus spiegelten sich vielfältige Lösungen zur Vernetzung, Datenanalyse und zu neuen Services wider.
mehr lesen >>

Im Gespräch

/xtredimg/2019/Fertigungstechnik/Ausgabe279/18292/web/Bild_1.jpgQualität unter Kontrolle
Seit Anfang April gibt es einen „neuen“ Mann an der Spitze von Hexagon Österreich. Im weitesten Sinne könnte man in diesem Fall sogar von einer Rückkehr sprechen, zumal Thomas Szirtes vor ziemlich genau zehn Jahren bereits einmal für die Hexagon-Gruppe tätig war – als Regionalvertriebsleiter bei der m&h Inprocess Messtechnik GmbH nämlich. Nun hat er in seiner ersten Geschäftsführer-Position „einiges“ vor: So will er beispielsweise gemeinsam mit seinem Team vermehrt dazu übergehen, ganze Prozesse zu automatisieren, um die Lücke zwischen Produktion und Qualitätssicherung zu schließen. Das Gespräch führte Sandra Winter, x-technik
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren