Fachverlag x-technik
search
 

Schließen


Präzision ohne Wenn und Aber

: Hedelius


Für die Jaeckel Modell- und Formenbau GmbH – kurz Jaeckel Modelle – ist eine Fertigungsgenauigkeit von wenigen hundertstell Millimeter Standard. Langfristig zuverlässig funktioniert das nur mit den richtigen Partnern. Einer von ihnen ist die HEDELIUS Maschinenfabrik.

Hedelius_WZM1.gif
Ergonomisches Design ist wichtig: HEDELIUS Bearbeitungszentren ermöglichen einen einfachen und schnellen Zugang zu den Spannvorrichtungen und Werkzeugen.

Ergonomisches Design ist wichtig: HEDELIUS Bearbeitungszentren ermöglichen...

Seit knapp sechs Jahren läuft es bei Jaeckel Modelle in der beschaulichen Gemeinde Hohenhameln-Mehrum bei Hannover – an sieben Tagen in der Woche in zwei Schichten – im Dauerlauf: ein hochmodernes CNC-Bearbeitungszentrum vom Typ HEDELIUS BC 100. „Nahezu störungsfrei“, sagt Heiko Hattendorf, Projektleiter bei Jaeckel Modelle. „Und als es mal etwas gab – das war kurz vor dem Wochenende – hat HEDELIUS sofort reagiert und einen Servicetechniker geschickt. Er hat dafür gesorgt, dass die Maschine am Wochenende wie geplant mannlos durcharbeiten konnte und wir so den Termin gegenüber unserm Kunden halten konnten.“

Die meisten Auftraggeber bei Jaeckel Modelle stammen aus der Automobilbranche. Darüber hinaus leistet das Unternehmen in der Medizin- und Pharmatechnik, in der Windanlagentechnik sowie in der Luftfahrt- und Raumfahrttechnik Innovationsarbeit. Für die Automobilindustrie werden Modelle verschiedener Bauteile aus dem Interieur- und Exterieurbereich gefertigt – ebenso Funktionsmuster für Schiebefenster und Instrumententafeln, 3D-Prüflehren für alle Arten von Fahrzeugverkleidungen, Formenträger für verschiedene Werkzeuge, z. B. für Kaschier- und Tiefziehwerkzeuge zur thermischen Verformung und für Werkzeuge zum Schäumen und Umschäumen von Glas- und Kunststoffelementen mit Polyurethan sowie komplette Werkzeuge.

Das Um und Auf – hohe Genauigkeit und Formentreue

Ob Modell, Prototyp, Werkzeug oder Prüfmittel – die unterschiedlichen Produkte und Leistungen von Jaeckel Modellbau verbindet eins:
Hedelius_WZM3.gif
eine sehr hohe Genauigkeit und Formentreue. „Mit der CAD/CAM-Technologie und absolut hochpräzise arbeitenden Maschinen wie unseren beiden HEDELIUS Bearbeitungszentren erzielen wir eine Fertigungsgenauigkeit von < 0,05 mm“, betont Heiko Hattendorf.

1994 hat Jaeckel Modelle ein dreiachsiges Fahrständer-Bearbeitungszentrum angeschafft: die HEDELIUS BC 100. Die CNC-Fräsmaschine hat die Ingenieure in Hohenhameln-Mehrum mit ihrem großen Arbeitsraum und ihrer Langzeitgenauigkeit überzeugt. Die Arbeitsräume sind mit Verfahrwegen von 3.500 mm (X-Achse), 1.000 mm (Y-Achse) und 770 mm (Z-Achse) groß genug, um bis zu 3,5 m lange Werkstücke zu bearbeiten. Alternativ lässt sich der Arbeitsraum teilen, um mehrere kleinere Bauteile zu bearbeiten.

Während im linken Teil der Maschine die Bearbeitung läuft, kann der Bediener im rechten Teil bereits das nächste Werkstück aufspannen. Unproduktive Nebenzeiten lassen sich mit dieser Pendelbearbeitung auf ein Minimum reduzieren. „Für die Langzeitgenauigkeit sorgen ein perfekt abgestimmtes Antriebs- und Steuerungssystem, Glasmaßstäbe an den X-, Y- und Z-Achsen und hochwertige Kugelrollspindeln“, erklärt Dennis Hempelmann, Vertriebsleiter im Familienunternehmen HEDELIUS.

In die Fünf-Achs-Simultanbearbeitung investiert

Nach den guten Erfahrungen mit der BC 100 legte Jaeckel Modelle Ende 2008 noch einen drauf und investierte in eine HEDELIUS vom Typ RS 125. Die RS 125 ist
ein innovatives CNC-Bearbeitungszentrum zur 5-Achs-Simultanbearbeitung. Dieses Maschinenkonzept ermöglicht eine Komplettbearbeitung von komplexen Werkstücken mit einem Durchmesser von bis zu 1.250 mm in nur einer Aufspannung – was ein Plus an Präzision und Maschinenlaufzeit bedeutet.

Ein typischer Job für diese Maschine ist z. B. die Herstellung eines PU-Schäumwerkzeuges aus Aluminium für das Polyurethan-Gießverfahren. Mit diesem Verfahren wird im Hause Jaeckel Modelle eine Prototypen-Innenverkleidung für einen deutschen Automobilhersteller hergestellt. „Ideal ist das Zusammenspiel der HEDELIUS RS 125 mit unserer 3D-CAD/CAM-Technologie“, so Heiko Hattendorf. „Der Import der NC-Daten von unserer Konstruktionssoftware CATIA, Version 5, zur Steuerung des Bearbeitungszentrums funktioniert hervorragend – selbst 5-Achs-Simultan.“

Ergonomie – wichtig für den Bediener

Was die Maschinenbediener im Hause Jaeckel darüber hinaus schätzen, ist das ergonomische Design der HEDELIUS Bearbeitungszentren. Sie erlauben einen einfachen und schnellen Zugang zu den Spannvorrichtungen und Werkzeugen. Ob Maschinentischhöhe, Türen, Bedienerpulte oder das schwenkbare NC-Terminal – alles ist gut auf den Bediener abgestimmt. Kontroll- und Überwachungseinrichtungen wie Werkzeugkontrolle mittels Laser, Werkzeugstandzeitüberwachung, Werkzeugverschleißkontrolle, 3D-Taster oder motorisch betätigte Türen erhöhen den Automatisierungsgrad der Fertigung und schließen Bedienfehler von vornherein aus. Und auch die RS 125 läuft und läuft und läuft…
Ergonomisches Design ist wichtig: HEDELIUS Bearbeitungszentren ermöglichen einen einfachen und schnellen Zugang zu den Spannvorrichtungen und Werkzeugen.
Die HEDELIUS RS 125 ist ein innovatives CNC-Bearbeitungszentrum zur Fünf-Achs-Simultanbearbeitung.
Im Bild (v. r.) Martin Hüttmann, Außendienstmitarbeiter bei Hedelius, Heiko Hattendorf, Projektleiter Fa. Jaeckel und Dennis Hempelmann, Geschäftsführer Hedelius.


Zum Firmenprofil >>


Bericht in folgender Kategorie:
Vertikal-Bearbeitungszentren

Special Digitalisierung der Zerspanungstechnik

WT_Technology-Center_Toolroom_vernetzt.jpg Die aktuell wichtigste Aufgabenstellung für Hersteller und Anwender von Werkzeugmaschinen ergibt sich aus der Digitalisierung der Produktionsumgebungen. Auf der EMO 2017 haben zahlreiche Anbieter IHRE Möglichkeiten für eine Smarte Zerspanung vorgestellt – mit unterschiedlichem Fokus spiegelten sich vielfältige Lösungen zur Vernetzung, Datenanalyse und zu neuen Services wider.
mehr lesen >>

Im Gespräch

/xtredimg/2019/Fertigungstechnik/Ausgabe279/18292/web/Bild_1.jpgQualität unter Kontrolle
Seit Anfang April gibt es einen „neuen“ Mann an der Spitze von Hexagon Österreich. Im weitesten Sinne könnte man in diesem Fall sogar von einer Rückkehr sprechen, zumal Thomas Szirtes vor ziemlich genau zehn Jahren bereits einmal für die Hexagon-Gruppe tätig war – als Regionalvertriebsleiter bei der m&h Inprocess Messtechnik GmbH nämlich. Nun hat er in seiner ersten Geschäftsführer-Position „einiges“ vor: So will er beispielsweise gemeinsam mit seinem Team vermehrt dazu übergehen, ganze Prozesse zu automatisieren, um die Lücke zwischen Produktion und Qualitätssicherung zu schließen. Das Gespräch führte Sandra Winter, x-technik
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren