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Quinx - Software ...heute schon fit für morgen


Quinx AG bietet durch innovatives DNC in Internet-Technologie zukunftssichere Kommunikations-Plattform auch für Verwaltung werkstück-relevanter Produktions-Infos, verspricht MDE gleichfalls ohne Extra-Terminal direkt über CNC-Screen. Spätestens mit der Entwicklung von offenen CNCs mit (über integrierten PC) unmittelbarem Netzwerk-Anschluss hätte jedem Fertigungstechniker eigentlich klar sein können, dass die DNC-Zeiten mit separatem Terminal damit von gestern sind.

Trotzdem lebt dieser daten-technische Anachronismus fort: mit dem Hinweis, dass ja auch NC-WZMs mit nur serieller Schnittstelle (oder sogar bloss mit BTR-Anschluss - also mit Lochstreifen-Leser...) zu adaptieren sind - und das, obwohl es längst DNC-Systeme gibt, die (mit pfiffiger Software) die zusätzliche Terminal-Hardware auch in solchen Fällen überflüssig machen. Und wenn dann dieser (unsachliche) Einwand nichts nutzt, dann kommt so gut wie das Amen in der Kirche die Replik, dass aber MDE ohne Extra-Terminal nicht ginge. Geht aber doch: gleichfalls mit dem jüngsten DNC-System der Quinx AG, das kürzlich präsentiert wurde.


Wenn eins beständig ist, dann ist es der Wandel: wer das nicht berücksichtigt, ist im Informations-Zeitalter schneller von gestern als er denken kann - das gilt für Hersteller und Anbieter wie für Anwender. Nur ein Beispiel dafür ist die DNC-Technik, die anfangs tatsächlich auf externe Terminals angewiesen war, weil die seinerzeit allein verfügbare RS-232-Verkabelung den direkten Zugriff auf die CNCs zunächst nicht zuliess. Aber schon damals (vor elf Jahren...!) realisierte die schweizer Quinx AG erstmals - und zwar eben ohne Terminals - echtes DNC-Vernetzen von NC-Werkzeugmaschinen und hat seitdem nicht nachgelassen, konsequent auf Standards der sich entwickelnden Informations-Technik zu bauen. Begründet Quinx-Geschäftsführer Edgardo Mantovani: ,,Das war unser Konzept von Beginn an, und zwar sehr bewusst zur langfristigen Sicherung der eigentlichen Kunden-Investition - denn nichts ist schlimmer, als bei einer sehr innovativen und damit schnell-lebigen Entwicklung ständig entweder nach-investieren zu müssen oder sehr rasch nicht mehr up-to-date zu sein.” Mit der Einführung nun des neuen Ethernet-Adapters ,DNC-in-the-Box’ (der vom Betriebssystem des eingesetzten Rechners unabhängig ist und den Daten-Transfer zwischen WZM und Rechner in beiden Richtungen selbsttätig übernimmt), wurde jetzt ein Standard kreiert, der End-Anwender wie OEMs nur happy machen kann. Begründet Mantovani: ,,Denn mit Ethernet und mit FTP...”, (das steht - wir mussten uns auch vergewissern - für ,File Transfer Protocol’) ,,...verwenden wir etablierte Internet-Standards, die auch zukünftige Rechner-Generationen nutzen werden, wobei für OEMs - seien es Werkzeugmaschinen- oder Steuerungs-Hersteller - wichtig ist, dass sich unser ,DNC-in-the-Box’ risikolos in die eigenen Applikationen
integrieren lässt, und zwar ohne selbst noch beträchtlichen Entwicklungs-Aufwand betreiben zu müssen.” So betont Mantovani, dass sich natürlich (auch) das neue System ,DNC4000’ sowohl für Klein-Betriebe als auch für Gross-Unternehmen eigne, alle bestehenden wie zukünftigen NC-WZMs mittels Netzwerk-Adapter einbinde, sofern sie denn eine serielle Schnittstelle haben (bei allen numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen, die vonhaus aus mit Ethernet-Karte ausgerüstet sind, wird ja ohnehin über sie adaptiert) und begründet seine Behauptung mit dem Hinweis: ,,Unser ,DNC4000’ basiert erstens auf einer Hard- und Software, die optimal aufeinander abgestimmt ist...” (naja - das mag so stimmen, stammt jedoch letztlich aus der Marketing-Kiste, aus der sich alle bedienen), und fährt dann konkreter fort: ,,Dabei verwenden wir konsequent zeitgemässe Vernetzungstechnik - also Ethernet, Token Ring -, sowie Software-Standards der Internet-Technologie - also TCP/IP und etwa und vor allem FTP.” Und: ,DNC4000’ verwalte die NC-Programme nach den Bedürfnissen der Anwender (also individuell) - so liessen sich die NC-Programme ganz nach Kunden-Gusto wahlweise auch mit ,sprechender Nummerierung’ speichern (etwa aus einer Kombination von WZM-, Kunden-, Zeichnungs-, Auftrags- oder auch nach der entsprechenden NC-Programm-Nummer). Doch damit sei der Komfort noch nicht am Ende - denn alle ,normalen’, täglich anfallenden Trans-Aktionen erledige das ,DNC4000’-System von selbst: nur in Ausnahmefällen sei unmittelbarer Benutzer-Eingriff vonnöten. Zudem: ein spezielles, vonhaus aus integriertes Programm vergleiche NC-Duplikate mit dem NC-Original, und NC-Programme könnten jederzeit editiert und gelöscht oder kopiert werden... ...nun - wie gut sich das auch anhört: anspruchsvolle Fertigungstechniker erwarten da (und zwar sehr zurecht) durchaus noch mehr - und das ,DNC4000’-System von Quinx weiss diese Anforderungen auch wohl zu erfüllen: so mit dem Transaktions-Monitoring, das auf dem Bildschirm des Meisetrs (nein - ein extra Terminal ist bei Quinx auch dazu nicht nötig...) wenn gewollt alle parallel laufenden Übertragungen anzeigt (gleichzeitig wird ein Protokoll generiert, das jede Bediener-Aktion und alle Daten-Transfers mitschreibt). Und ausserdem enthält ,DNC4000’ ein Statistik-Modul, das das permanent mitgeschriebene Logbuch zu aussagefähigen Stastiken auswertet. Zudem: ein beim ,DNC4000’-System generel integriertes Produktionsdaten-Verwaltungsmodul speichert und liefert auch grafische Informationen inform von Werkstück-Zeichnungen, Digital-Fotos von Aufspann-Situationen, von technischen Notizen als Bearbeitungs-Hinweisen, Werkstück-Beschreibungen - und zwar anwenderfreundlich unter der gleichen Kennung wie das NC-Programm... Und dann lobt Mantovani, dass ,DNC4000’ offene Schnittstellen zu allen fertigungsnahen Systemen offeriere und zählt dazu auf: ,,Dazu zählen PPS, CAD/CAM, ToolManagement, Tool-Einstellgeräte und so weiter.” Tja - so wird ja das ,...usw...’ normalerweise nur von Leuten genutzt, die meinen, noch etwas ergänzen zu sollen, die jedoch eigentlich nichts mehr zu sagen haben, weil ihnen ja denn auch nichts gescheites mehr einfällt und das eben einfach nicht zugeben wollen. Bei Quinx aber ist das natürlich anders - und so enttäuscht uns Mantovani denn auch nicht: ,,Wir wissen sehr wohl, dass die Fertigungstechniker an ihren NC-Werkzeugmaschinen für die Operators zunehmend völlige Transparenz verlangen - und dazu gehört denn über die erwähnten werkstück-relevanten Produktions-Daten hinaus auch die Information über die einschlägigen Maschinen-Daten”, und verspricht: ,,Mit unserem ,MDE4000’-Release werden Sie - und zwar wiederum ohne ein extra Terminal - ohne Benutzer-Eingriff erfaßt.” Doch womit bitte erweist sich denn der von Mantovani so nachdrücklich für sein ,DNC4000’-System reklamierte Kundennutzen? ,,Er liegt vor allem...”, so erläutert der Quinx-Geschäftsführer, ,,...in den allfälligen Erneuerungs-Kosten eines DNC-Systems, die sich mit ,DNC4000’ auf die reine Software und damit auf nur 25 Prozent vom Gesamt-Invest beschränken”, und begründet: ,,Denn dank der Nutzung des Internet-Standards FTP für den Daten-Transport und die Implementation des Treibers in die Quinx-Netzwerk-Adapter ist fast die gesamte bisherige Installation mit allen auf dem Markt gängigen Rechnern zu betreiben”, und hilft erläuternd nach: ,,So unterstützen alle Betriebssysteme die von uns gewählten Standards - und damit ist bei einem Software-UpDate selbst die vorher geleistete Konfigurationsarbeit gesichert: bei einer notwendigen Erneuerung der DNC-Software ist dieser in Zeit und Geld hohe Aufwand bei uns nicht wiederum zu betreiben”, und bekräftigt: ,,Die Quinx AG sichert ihren Kunden seit jeher definitiv und mit ,DNC4000’ mehr denn je und immer umfassender ihre Investition in die zeitgemässe Werkstatt-Kommunikation.”

http://www.quinx.com

Bericht in folgenden Kategorien:
CAM-Software, DNC, MDE, Werkzeugmess- und Einstellgeräte

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