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Roboterzelle nach Baukastenprinzip

: Vischer & Bolli


2017 stellten die Unternehmen Vischer & Bolli und HBi Robotics erstmals das Gemeinschaftsprojekt einer Roboterzelle vor. Mehrwert dieser Automatisierungslösungen ist der modulare Aufbau in fünf Stufen. Die Basis dafür bilden Palettiersysteme nach einem Baukastensystem für eine direkte Werkstückbeladung mit automatisiertem Vorrichtungswechsel.

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Aus einer ersten gemeinsamen Roboterzelle hat sich aufgrund kundenspezifischer Auslegungen mittlerweile ein äußerst flexibles Konzept entwickelt.

Aus einer ersten gemeinsamen Roboterzelle hat sich aufgrund kundenspezifischer...

Knapp zwei Jahre später hat sich aufgrund kundenspezifischer Auslegungen daraus ein äußerst flexibles Konzept entwickelt. So lassen sich aktuell beispielsweise neue Palettiersysteme von HBi Robotics integrieren, die in der Höhe bis zu fünf Meter variabel sind. Durch die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Lista lassen sich außerdem Liftsysteme einsetzten, mit denen die Höhe der Werkshalle voll genutzt werden kann. Nun ist das vorrangige Ziel solcher Automatisierungskonzepte der autonome Betrieb.

Deshalb wurde aus dem ursprünglich stationären System mittlerweile auch ein fahrbarer Roboter, der das Bestücken mehrerer Maschinen und damit den mannlosen Betrieb über 48 Stunden und mehr ermöglicht. In diesem Zusammenhang bieten die Unternehmen künftig auch zwei unterschiedliche Leitrechner-Versionen an. Wesentlichen Anteil am autonomen Betrieb hat allerdings auch Vischer & Bolli, als einer der führenden Anbieter der Spanntechnik. So wurden unter anderem neue hydraulische Zentrumsspanner mit einem Klicksystem entwickelt. Das ermöglicht gegenüber der verschraubten Version, dass die Backen mit dem Roboter gewechselt werden können.

Anwenderfreundlich gestaltet sich aber auch die Lösung bei den Greifern. Über ein integriertes Nullpunktspannsystem lassen sich je nach geometrischer Form des Werkstücks die Finger des Greifers anpassen. Vischer & Bolli hat bereits Lösungen mit Dehnspanndornen und schwimmenden Zentrumspannern realisiert, um Werkstücke über eine Mittelbohrung aufzunehmen und trotzdem am Umfang zu spannen. Aktuell werden bei konkreten Projekten auch Entgratstationen, Reinigungsanlagen oder auch Messmaschinen in der angebotenen Roboterzelle integriert.

Aus einer ersten gemeinsamen Roboterzelle hat sich aufgrund kundenspezifischer Auslegungen mittlerweile ein äußerst flexibles Konzept entwickelt.
Wesentlichen Anteil an diesem Automatisierungskonzept hat auch Vischer & Bolli, als einer der führenden Anbieter der Spanntechnik.


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Automatisierung

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