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Sandvik Coromant und Autodesk vereinbaren Zusammenarbeit bei Fusion 360 Software

: Sandvik Coromant


Sandvik Coromant, Weltmarktführer für Werkzeuge und Zerspanungslösungen, hat eine neue Partnerschaft mit Autodesk angekündigt. Die Zusammenarbeit wurde bereits am 17. November 2020 im Rahmen der Autodesk University 2020, der führenden Online-Konferenz für Design und Fertigung, offiziell bekannt gegeben. Die langfristige Kooperation der beiden Unternehmen wird die rechnergestützte Fertigung (CAM) erheblich verbessern.

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In der Zusammenarbeit wird es zunächst darum gehen, eine der häufigsten Herausforderungen im Kontext der rechnergestützten Fertigung (CAM) zu adressieren: Die komplexe Aufgabe, Zerspanungswerkzeuge zu spezifizieren, um die effektivste Einsatzart festlegen zu können. Dazu soll auch, indem Autodesk-Kunden Zugang zu den Werkzeugdaten von Sandvik Coromant erhalten, die zeitintensive Datenauswahl eliminiert werden.

Mit jährlich über 2.500 Produkteinführungen ist Sandvik Coromant weltweit für seine enorme Kompetenz im Bereich der Zerspanungslösungen anerkannt. Durch die neue Partnerschaft kann Sandvik Coromant nun innerhalb der Softwarelösung Autodesk Fusion 360 sein Know-how mit noch mehr CAM-Anwendern teilen.

„Die Fertigungswelt ist enorm wettbewerbsintensiv“, erklärt Jonas Ström, Produktmanager bei Sandvik Coromant. „Die Materialien werden stetig leichter, härter oder fester, die Maschinen fortschrittlicher, die Losgrößen kleiner und die Bauteilkonstruktion immer komplexer – all dies führt zu einem erhöhten Bedarf an CAM-Programmierung und erfahrenen CAM-Anwendern.“ Ergänzend sagt er: „Wie Ingenieure suchen auch CAM-Anwender gerne nach neuen Technologien und testen neue Lösungen. Allerdings werden sie dabei häufig durch die bei der CNC-Bearbeitung knapp bemessenen Zeitfenster eingeschränkt. Indem wir ihnen Zugang zu Werkzeuginformationen, Empfehlungen und Wissen über besondere Bearbeitungsverfahren via Mausklick bieten, können wir ihre Prozesse deutlich vereinfachen.“

Normalerweise müssen CAM-Anwender
Daten aus Werkzeugkatalogen händisch übertragen und die entsprechenden Parameter in die CAM-Software eingeben – dieser Prozess ist oft mühsam und kann die erwartete Produkteinführungszeit deutlich verlängern.

„Fertigung und Metallzerspanung sind bereits komplexe Prozesse. Und oft werden sie durch die manuelle Verwaltung von Werkzeuginformationen weiter erschwert, was zu verspäteten Rüstzeiten und mehr Bearbeitungsfehlern führt“, erläutert Srinath Jonnalagadda, Vice President of Business Strategy for Design and Manufacturing bei Autodesk. „Durch die Kombination unserer CAM-Softwarelösungen mit Sandvik Coromants weitreichendem Know-how und der Expertise im Bereich Zerspanungswerkzeuge helfen wir unseren Kunden, in der Planungsphase Zeit einzusparen und die Effizienz weiter zu steigern.“

Die Partnerschaft mit Autodesk ist Teil der Langzeitvision von Sandvik Coromant. Beide Unternehmen verfolgen dabei ähnliche Ziele: Zum einen wollen sie ihren Kunden helfen, mithilfe neuer Technologien wettbewerbsfähig zu bleiben und zum anderen diesen digitale Design- und Fertigungslösungen anbieten.




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