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Smart Gripping in Smart Factories

: Schunk


Die letzte Veranstaltung hat es eindrucksvoll aufgezeigt: Es braucht eine Plattform wie diese, um zu veranschaulichen, wie technologische Neuentwicklungen sinnvoll in bestehenden Produktionen Anwendung finden. Mit dem diesjährigen Veranstaltungsmotto: „Smart Gripping in Smart Factories. Maximale Flexibilität und Wirtschaftlichkeit durch intelligente Produktionsprozesse.“ treffen Schunk, ABB, Fanuc, Kuka, Stäubli und Yaskawa wieder einmal genau den Zahn der Zeit. Von Sandra Winter, x-technik

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Der SCHUNK Co-act JL1 ist ein intelligenter Greifer für den kollaborierenden Betrieb, der unmittelbar mit dem Menschen interagiert. Über den Einsatz unterschiedlicher Sensorik sind Anpassungen des Greifprozesses in Echtzeit möglich.

Der SCHUNK Co-act JL1 ist ein intelligenter Greifer für den kollaborierenden...

Die Themen Digitalisierung, Automatisierung, Flexibilisierung und Wirtschaftlichkeit spielen derzeit über alle Branchen hinweg zentrale Rollen. Die Fabrik von morgen ist smart, intelligent und hochvernetzt. Darüber zeigen sich auch die Veranstalter der Robotertechnologietage 2019 einig. „Die Möglichkeiten und Chancen einer smarten Produktion sind verlockend und potenzialträchtig“, bestätigt beispielsweise „Gastgeber“ DI(FH) Christian Binder, Geschäftsleiter Schunk Österreich, der heuer bereits zum dritten Mal gemeinsam mit ABB, Fanuc, Kuka, Stäubli und Yaskawa ins Schunk Tec-Center in Allhaming einlädt. „Die Robotertechnologietage bieten die perfekte Plattform, um sich über bewährte wie auch neue und zukunftsweisende Technologien auszutauschen“, macht DI (FH) Reinhard Nagler, Sales Manager bei der Kuka Roboter CEE GmbH, für die Veranstaltung Werbung und Dario Stojicic, MSc., Channel Specialist Robots & Applications bei ABB, fügt ergänzend hinzu: „Automatisierungslösungen, die gleichermaßen für ökonomischen und ökologischen Erfolg stehen, sind heute wichtiger denn je.“

Spannende Exponate und Vorträge

Laut Ing. Thomas Eder, Geschäftsführer von Fanuc Österreich, waren es in den letzten Jahren u. a. kollaborative Roboter, die zusätzlichen Schwung in die Automatisierung gebracht und technologisch neue Möglichkeiten eröffnet haben. „Gerade KMU stellen besondere Ansprüche an einen Robotereinsatz, weil es bei den Lösungsansätzen nicht nur ‚entweder mit Zaun oder gar nicht‘ gibt, sondern auch Aufgaben zwischen Roboter und Mensch geteilt werden können“, erklärt er. „Die Veränderung der Arbeitswelt und der Fachkräftemangel erfordern zwingend, die eigenen Arbeitsprozesse zu überdenken und mit kompetenten Partnern zu diskutieren“, liefert Thomas Eder im Anschluss noch einen triftigen Grund, warum man am 14. und/oder
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Smarte SCHUNK Greifer vermessen, identifizieren und überwachen in Echtzeit gegriffene Bauteile und den laufenden Produktionsprozess.

Smarte SCHUNK Greifer vermessen, identifizieren und überwachen in Echtzeit...

15. Mai nach Allhaming kommen sollte: Schließlich stehen dort neben Schunk als Kompetenzführer für Spanntechnik und Greifsysteme auch noch fünf führende Roboterhersteller für einen kompetenten Gedankenaustausch zur Verfügung.

Für Besucher der zeitgleich stattfindenden SMART Automation Messe in Linz gibt es gegen Voranmeldung wieder einen kostenlosen Transfer von Schunk zum Design Center bzw. wieder zurück. Somit lassen sich für alle, die an innovativen, produktivitätssteigernden Lösungen interessiert sind, unter Umständen gleich zwei Fachveranstaltungen mit einer Klappe schlagen. Wobei bei Schunk nicht nur zahlreiche Produkthighlights wie Schunks smarte Greifer, Yaskawas 6-Achsroboter MotoMINI, ABBs kollaborativer Helfer YuMi, Stäublis TX2 Safe Robots, Fanucs kollaborativer Roboter CR-7iA oder Kukas SafeOperation-Software zu sehen, sondern darüber hinaus spannende Vorträge zu hören sind. Themenmäßig ist von „Industrie 4.0 – Von der Simulation zur fertigen Anlage“ über „Kollaborative Robotics – Feedback aus der Praxis“ oder „HelMo – der mobile Experte für vernetzte Produktion“ bis hin zu „SafeOperation: Wenn sich der Roboter den Raumgrenzen anpasst“ sowie „Smartes, kollaborierendes oder digitales Greifen – Trends im End-of-Arm-Bereich“ allerhand Spannendes mit dabei. Insgesamt stehen heuer neun verschiedene Technologie- bzw. Anwendervorträge auf dem Programm.

Technologien für morgen schon heute zu sehen

Die systematische Überwachung von Prozessen, kollaborative Anwendungen, digitale Tools, die die Auslegung und Konstruktion kompletter Anlagen vereinfachen oder auch die Simulation ganzer Handling- und Montagesysteme sind keine Visionen mehr. All dies ist längst Realität geworden. Und die industrielle
Automation wird in den kommenden Jahren noch viel stärker geprägt sein von der Digitalisierung der Produktionsprozesse im Sinne einer Industrie 4.0. Deshalb gibt es bei den Gripping Meets Robotics – Robotertechnologietagen 2019 eine neue Dimension an Möglichkeiten, Lösungen und zukunftsweisenden Technologien zu entdecken. „Maximal flexible sowie effiziente Prozesse zählen zu den Hauptzielen der Digitalisierung. Auf dem Weg zur modularen, flexiblen und hochvernetzten Fertigung gilt es allerdings so manche Herausforderung zu meistern. Was wir als Schunk bzw. was unsere Partner ABB, Fanuc, Kuka, Stäubli und Yaskawa ganz konkret zu einer smarten Produktionszukunft beitragen können, gibt es dann am 14./15. Mai bei uns im Tec-Center live zu erleben“, freut sich der Geschäftsleiter von Schunk Österreich, Christian Binder, abschließend auf eine weitere erfolgreiche Auflage der „GMR-Days“.

Der SCHUNK Co-act JL1 ist ein intelligenter Greifer für den kollaborierenden Betrieb, der unmittelbar mit dem Menschen interagiert. Über den Einsatz unterschiedlicher Sensorik sind Anpassungen des Greifprozesses in Echtzeit möglich.
Smarte SCHUNK Greifer vermessen, identifizieren und überwachen in Echtzeit gegriffene Bauteile und den laufenden Produktionsprozess.
Bei den „Gripping Meets Robotics – Robotertechnologietagen“ stehen auch dieses Mal wieder spannende Fachvorträge auf dem Programm.
SafeOperation – Kleinrobotik sicher gemacht: „Bremsen vor Raumgrenzen“ reduziert den theoretischen Arbeitsraum des Roboters über die konfigurierten Arbeits- oder Schutzbereiche und verringert somit den Flächenbedarf der Anlage.
Bereit für den direkten Kontakt zwischen Mensch und Maschine: Die TX2touch-Modelle von Stäubli.
Der MotoMINI ist ein kompakter Sechs-Achs-Roboter, ideal geeignet für das Handling kleiner Werkstücke und Bauteile, aber natürlich auch für den Montageeinsatz in kleinen Produktionsmaschinen.
Obwohl YuMi® speziell für die Elektronikindustrie ausgelegt ist, eignet sich der Roboter auch für andere Bereiche der Kleinteilmontage wie die Fertigung von Uhren, Spielzeugen und Automobilkomponenten.
Wenn schon einfach, dann aber richtig: Easy Teach-Programmierung an einem CR-7iA mit Schunk-Greifer.



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Bericht in folgenden Kategorien:
Veranstaltungen, Greifer, Robotik

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