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Smarter Marsch Richtung Digitalisierung

: x-technik


Vom 14. bis 16. Mai zeigen unter der Flagge der SMART Automation Austria 190 Keyplayer der Automatisierung sowie Vertreter der kollaborativen Robotik im Design Center Linz einmal mehr, mit welcher Innovationskraft sie den Produktionsfloor effizienter und produktiver gestalten können. Ihre Angebote und Leistungen wie Show-Cases zeigen dabei die Trends auf, die im Kontext mit der industriellen Digitalisierung die Performancesteigerung von Produktionsbetrieben bestimmen werden. Von Luzia Haunschmidt, x-technik

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Der Digitalisierungstrend von Wirtschaft und Industrie findet heute nicht "nur" mehr auf der Office-Ebene statt, sondern setzt sich vielmehr bis zum Produktionsfloor fort und vernetzt derart nicht nur in vertikaler sondern eben auch in horizontaler Weise gesamte Unternehmen. Was dazu an notwendigen Technologien und Systeme auf der Automations- wie IT-Seite benötigt wird, zeigen auf der SMART in Linz ausführlich und anschaulich Keyplayer wie Nischenanbieter in den Bereichen Steuerungstechnik, Antriebstechnik, automatisiertes Handling, Visualisierungstechnik, Industrielle Kommunikation, Engineering, Industrie-Elektronik, Prozesstechnik, wie auch in den Sparten Messtechnik und Sensorik.

Digital Efforts

Heute spielen Varianten- und Optionsvielfalt von „Serien“-Maschinen und -Produkten bis zur Losgröße 1 und selbstoptimierende Produktionsprozesse eine wichtige Rolle. Benötigt wird dazu vor allem ein gut funktionierendes MES-System, welches jegliche Produktionsdaten mit der ERP-Ebene (Office-Ebene) bis in eine Cloud verknüpfen kann. Die rasante Übertragung von Maschinendaten – welche über intelligente Sensoren gewonnen werden – sind ein dabei ein begleitender Faktor, welcher dem Digitalisierungstrend zuträglich ist. Dazu haben sich die Angebote der industriellen Kommunikationsanbieter entsprechend performed: OPC UA TSN-offene Protokolle lassen mittlerweile jegliche Datenübertragungen, unabhängig von welcher Steuerungsmarke ausgehend, in echtzeitfähiger Manier weiterleiten – wenn man so will, vom Sensor bis in die Cloud.


Verschiedenste Cloud-Varianten für das Datenhosting sowie dazu gebotene Dienstleistungen via Apps spielen aktuell ebenso zusehends eine wichtige Rolle. Produzenten profitieren so von Wartungen und Instandhaltung ihrer Anlagen durch OEMs wie auch Automatisierer, indem sie sich um die klaglose wie ausfallssichere Produktion nicht mehr selbst kümmern müssen.

Künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen ...

Auch der Thematik Künstliche Intelligenz (KI) wird auf der Messe SMART Raum gegeben: So lernt beispielsweise ein mit industrieller Steuerungs- und Antriebstechnik ausgerüsteter Tischkicker durch künstliche Intelligenz flexibel auf neue Anforderungen zu reagieren. Um den Lernprozess zu beschleunigen, wird das System virtuell mittels Software trainiert. Die Erfahrungen und Erkenntnisse aus diesem Projekt fließen direkt in die Entwicklung der nächsten Generation von Automatisierungslösungen ein.

Ein weiteres anschauliches Beispiel zu KI wird durch die Präsentation eines Arbeitsplatzes der Zukunft präsentiert: Mit den BionicWorkplace können Besucher acht innovative Futur-Technologien auf engstem Raum erleben. So sorgen Künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen, Wearables, Virtual Reality, Piezoventiltechnik, Sprachsteuerung sowie 3D-Kameratechnik und Bildverarbeitung für höchste Sicherheit und ein perfektes Zusammenspiel von Mensch und Maschine.

Robotik

Kollaborierend finden sich die "harten Kerle", also Roboter, heutzutage
mitten unter den Werktätigen auf der Produktionsebene – und das völlig sicher und somit dem Menschen freundlich gesinnt und äußerst hilfsbereit. Dass diese helfenden Hände nicht unbedingt sämtliche Rücklagen von Produzenten beanspruchen, sondern sehr wohl sich rasch amortisierend und äußerst produktiv im Produktionsalltag bewähren, wird ebenso auf der diesjährigen SMART Automation in Linz zu erleben sein!

Messe-Guide

Übrigens, die auf diesen Seiten folgende Messe-Vorschau – wie auch alle anderen Berichte dieser Ausgabe – finden sich für Sie, verehrte Leserschaft, auch auf unserer kostenlosen interaktiven App-Ausgabe. So können Sie ganz einfach per Tablet oder Smartphone mitten auf der Messe ihren ganz persönlichen x-technik-App-Guide, wann immer und wo immer, auch zu Rate ziehen. Einfach mal im AppStore herunterladen und testen: www.x-technik.com/app




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Im Gespräch

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