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Spezialisten im Nut- und Scheibenfräsen

: Iscar


Mit max. Wirtschaftlichkeit zu fertigen ist nicht nur ein Erfordernis bei der Produktion von großen Stückzahlen, wie sie in der Automobilindustrie vorkommen. Auch vermehrt dort, wo Einzelteile und kleine Serien hergestellt werden, wie beim Turbinenbau, bei der Herstellung von Windkraftanlagen oder auch anderen Großteilen des allgemeinen Maschinenbaus, werden Bearbeitungsspezialisten erfolgreich eingesetzt, um die Produktivität zu verbessern.

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Die große Auswahl von „Spezialisten“ der Nut- und Scheibenfräser-Produktfamilien von ISCAR ermöglicht eine auf den Kunden zugeschnittene, wirtschaftliche Lösung der jeweiligen Zerspanungsaufgabe. Oft kann auf eine teure Sonderlösung verzichtet werden, ohne Einbußen bei der Produktivität hinzunehmen.

Die große Auswahl von „Spezialisten“ der Nut- und Scheibenfräser-Produktfamilien...

Iscar geht ins Detail, wenn es darum geht, den idealen, weil produktivsten „Spezialisten“ zu offerieren und zum Einsatz zu bringen. Dabei greift man entweder auf einen Semi-Standardbaukasten zurück, oder man findet ein passendes Werkzeug aus dem breit gefächerten Standardsortiment.

Beim Nut- und Scheibenfräsen liegt es in der Natur der Sache, dass die zu berücksichtigenden Faktoren zum Erfolg besonders vielfältig sind: Schnittbreite und Schnitttiefe, die Form der zu erzeugenden Fläche und deren Oberflächengüte sowie die Schnittbogenlänge. Zudem ist der Zusammenhang zwischen Spanbildung, Anzahl der Schneiden und Spanvolumen zu berücksichtigen, um den Spanabtransport zu gewährleisten und ein Klemmen zu verhindern. Leistung und Drehmoment der Maschine sind Voraussetzungen, die bei der Auswahl ebenso berücksichtigt werden müssen. Der Werkzeughersteller Iscar hat eine große Auswahl von „Spezialisten“ entwickelt, die bei unterschiedlichsten Bedingungen die Wirtschaftlichkeit in ungeahnte Höhen bringen können.

Schmale und tiefe Nuten

Im Bereich der Rotoren- und Druckwalzen ist man dank SelfGrip nun in der Lage, Nutbreiten schmäler als 1 mm bei 40 mm Nutentiefe zu fräsen. Damit gehört das kostenintensive und damit weniger produktive Schleifen mit CBN-Scheiben der Vergangenheit an. Die Prozesssicherheit wird durch Spanformer garantiert, welche ein Verklemmen des Werkzeugs in der Nut, selbst bei
großen Tiefen, zuverlässig verhindern. Im Prinzip gilt der gleiche Vorteil auch beim Sägen mit Werkzeugdurchmessern bis zu 1,5 m, wodurch Blöcke und Zylinder mit Breiten bis zu 450 mm in bisher nicht erreichter Geschwindigkeit getrennt werden können.

Produktivität und Stabilität

Dank MiniSelfGrip können die Nuten bei Bohrern mit eingelöteten Hartmetallschneiden in einem Viertel der Zeit eingebracht werden. Mit dem gleichen „Spezialisten“ kann das Trennen von großen Kolbenringen ebenfalls um ein Vielfaches produktiver gestaltet werden. Das speziell zum Hochvorschubschlitzen entwickelte Produkt realisiert prozesssicher Bahnvorschübe von bis zu 4 m/min. Das Geheimnis liegt in der sehr engen Zahnteilung, die bisher nur bei gelöteten oder Vollhartmetall-Scheibenfräsern möglich war.

Bei tiefen Nuten mit stark unterbrochenen Schnitten und wechselseitiger Belastung kommt die neueste Generation der ISCAR-Selbstklemmung TangSlit ins Spiel. Volleffektives Fräsen mit der von ISCAR patentierten, tangentialen Selbstklemmung – ein Produkt wie geschaffen für die raue Welt des Wirbeltrennens von Rohren.

Die wirtschaftlichste Lösung zum Fräsen von Sicherungsnuten und Formprofilen offeriert das neue ChamSlit-System. Produktives Schlitzen mit Hilfe eines volleffektiven, sehr eng geteilten Systems, das durch seine tangentiale und schraubengeklemmte Anordnung der Schneiden eine hohe Stabilität aufweist. Als zusätzliches Bonbon bietet diese Wendeschneidplatte drei Schneidkanten und besticht somit nicht nur durch Produktivität, sondern auch durch geringe Werkzeugkosten.

Trennen von Profilbauteilen

Das
Schlitzen und Trennen von Profilbauteilen auf Rundtaktmaschinen mit Schnittbreiten < 4 mm wurde in der Vergangenheit meist mit HSS- oder gelöteten HM-Sägeblättern durchgeführt. MiniTangSlot heißt die Idee von ISCAR, um diese Aufgabe mit einem halbeffektiven, tangentialen und schraubengeklemmten Scheibenfräser zu erledigen.

Die weichschneidende Geometrie der vierschneidigen Wendeschneidplatte, gepaart mit der engen Zahnteilung dieses Systems, garantiert einen ruhigen, vibrationsarmen Bearbeitungsprozess. Alle Fräser dieser Produktlinie besitzen eine innere Kühlmittelzufuhr und sind somit erste Wahl beim Herstellen von schmalen, tiefen Nuten in Bohrungen oder Kavitäten. Dank fortschrittlichster Sintertechnologie konnte die Anzahl der Gewindegänge im Trägerwerkzeug erhöht werden, wodurch bereits bei einer Schnittbreite von 3 mm eine stabile Klemmung der Wendeschneidplatte gewährleistet ist.

Ursprünglich entwickelt für das Trennen von Lagerdeckeln in der Automobilindustrie, erfreut sich das TangSlot Frässystem über eine stark wachsende Nachfrage des allgemeinen Maschinenbaus. Sein Spezialgebiet sind Nutbreiten > 7 mm mit sehr hohen Schnitttiefen. Ein System, das auch in der Einzelfertigung zum Einsatz kommt, da durch Kassettenlösungen verschiedene Schnittbreiten mit einem Werkzeug realisiert werden können. Die Entscheidung für dieses System garantiert eine einzigartige Spanabfuhr aus dem Bearbeitungsbereich aufgrund einer besonderen Hauptschneide, die sicherstellt, dass die erzeugten Nutschultern nicht touchiert werden. Damit ist TangSlot auch ein Kandidat zur Herstellung von Nuten mit hohen Oberflächenanforderungen.

Weicher Schnitt verhindert Vibrationen

Innerhalb kürzester Zeit hat sich PolyMill zum beliebten System zur Bearbeitung von Bauteilen wie Nocken-
oder Kurbelwellen, Gehäusen, Radträgern, Achsschenkeln und Bauteilen der Schwerzerspanung entwickelt. Seine Stärke liegt in der Reduzierung der auftretenden Schnittkräfte, was gerade bei sehr großem Zerspanungsvolumen das A und O ist. Durch eine Art doppelten Schälschnitt an der Hauptschneide, tritt das Werkzeug sehr weich ins Material ein, verhindert dadurch mögliche Vibrationen und reduziert die Wärmebildung, was der Standzeit von Werkzeug und Schneidstoff förderlich ist.

Schnitttiefen bis 6 mm

Auf Multispindel-Maschinen oder Drehmaschinen mit angetriebenen Werkzeugen werden meist kleine Werkzeugdurchmesser benötigt. Mit den MultiMaster-Nutfräsern hat man die Möglichkeit, Werkzeugdurchmesser von 12,7 mm bis 28 mm und Nutbreiten von 0,76 mm bis 10 mm zu fräsen. Somit können Schnitttiefen bis 6 mm realisiert werden, mit denen man hohe Drehmomente umgeht, die mit größeren Werkzeugdurchmessern auftreten würden.


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Nutenfräser, Scheibenfräser

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