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#trustininnovation

: Festo


Komplexer, schneller, hochflexibel – Maschinenbau 4.0 steht zunehmend vor Herausforderungen der Superlative. Das verlangt nach kreativen Ideen und den richtigen Lösungen, um diese in die Tat umzusetzen. Innovative Technologien sind entscheidend. Anschauliches Beispiel: der BionicWorkplace als Arbeitsplatz der Zukunft. Zu sehen bei Festo – SMART Automation in Halle DC, Stand 129.

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Der BionicWorkplace – eine interessante Studie von Festo zum Arbeitsplatz der Zukunft.

Der BionicWorkplace – eine interessante Studie von Festo zum Arbeitsplatz...

Die Digitalisierung eröffnet gänzlich neue Möglichkeiten in der Fertigung. Sie bringt aber auch neue Aufgaben und Herausforderungen mit sich. Oft ist Mut gefragt, wenn man Prozesse gänzlich anderes gestaltet oder von bisher erfolgreichen Konzepten abgeht und Maschinen komplett neu erfindet.

Dipl.-Ing. Rainer Ostermann, Country Manager Festo Österreich: „Gehen wir gemeinsam voraus! Wichtig ist die Bereitschaft quer zu denken, auf die enge Zusammenarbeit mit Partnern zu setzen sowie neuen Geschäftsmodellen und innovativen Technologien zu vertrauen – die besten Voraussetzungen für den Start in eine erfolgreiche Zukunft.“

Trust in future

Digitalisierung voraus! Alles wird anders – alles wird neu. Aber wie kann so ein Arbeitsplatz der Zukunft wirklich aussehen und vor allem: wie fühlt es sich an, dort zu arbeiten? Das zeigt Festo auf der SMART Automation (14. bis 16. Mai, 2019) in Linz. Der Automatisierungsspezialist bringt den „BionicWorkplace“ erstmals nach Österreich und eröffnet damit ungewöhnliche Ein- und Ausblicke. Dabei kann man gleich acht innovative Futur-Technologien auf kleinstem Raum erleben. Künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen, Wearables, Virtual Reality, Piezoventiltechnik, Sprachsteuerung sowie 3D-Kameratechnik und Bildverarbeitung sorgen für höchste Sicherheit und ein perfektes Zusammenspiel von Mensch und Maschine.

Trust in technology

Neben der digitalen Vernetzung von Anlagen und selbstlernenden Systemen, spielen roboterbasierte Automatisierungslösungen,
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Perfektes Zusammenspiel: Mit einer Kompaktanlage zur Fertigung von individuell „gelabelten“ USB-Sticks zeigt Festo auf der SMART Automation durchgängige „Electric Automation“ in Reinkultur.

Perfektes Zusammenspiel: Mit einer Kompaktanlage zur Fertigung von individuell...

die Hand in Hand mit dem Menschen zusammenarbeiten, eine immer wichtigere Rolle. Der vom Festo Bionic Learning Network entwickelte BionicCobot ist solch ein kollaborativer Roboter. Er unterstützt den Werker bei eintönigen oder ergonomisch belastenden Arbeiten. Und vor allem: er arbeitet mit Druckluft als Antriebsmedium. In seinem anatomischen Aufbau ist der pneumatische Leichtbauroboter dem menschlichen Arm nachempfunden und löst – wie sein biologisches Vorbild – viele Aufgaben mit Hilfe seiner flexiblen, nachgiebigen und feinfühligen Bewegungen. Die Regelung des BionicCobot übernimmt das App-gesteuerte Motion Terminal VTEM mit ausgeklügelter Piezoventiltechnik an Bord. Dazu kommen Künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen, VR und vieles mehr.

Trust in safety

Nicht nur beim BionicWorkplace – Werker und Maschinen kommen einander immer näher. Safety – Maschinensicherheit – ist damit das Gebot der Stunde. Die beiden bekannten Experten Thomas Müller und Thomas Weiß verraten auf der SMART Automation Tipps und Tricks für den Weg zur sicheren Maschine. Mit den Safety CE-Services bietet Festo technologie- und herstellerunabhängige Beratung für umfassende Maschinensicherheit – ein wichtiger Baustein, damit Industrie 4.0 Wirklichkeit wird.

Trust in electric

Festo sorgt
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Schnelle Übergabe: das hochdynamische Linienportal EXCT zeigt beim Productivity Master was es kann.

Schnelle Übergabe: das hochdynamische Linienportal EXCT zeigt beim Productivity...

für Bewegung in der Automation. Der umfassende Handhabungsbaukasten bietet Elektrik und Pneumatik aus einer Hand. Eine perfekt aufeinander abgestimmte Automatisierungsplattform mit Hardware, Software und Engineering-Lösungen – durchgängige Connectivity von Werkstück und Mechanik bis in die Cloud. Was das in der Praxis bedeutet, das zeigt Festo auf der SMART Automation 2019.



Individualisierte USB-Fertigung

Mit dem Productivity Master veranschaulicht Festo wohin sich die Automatisierungstechnik in Verbindung mit der Digitalisierung entlang der Wertschöpfungskette entwickeln wird. Auf der modularen Kompaktanlage zur individualisierten USB-Fertigung kommen verschiedenste elektrische Achsen, Motoren, Controller, Greifer, Steuerungen, Sensoren und ein Gateway sowie die passenden Software-Lösungen zum Einsatz – Dashboards zur Visualisierung und für BigData Analytics inklusive. Dabei arbeiten vier Stationen voll vernetzt. An der ersten Station kann man seinen Produktionsauftrag anlegen: Dazu registriert man sich mit dem Namen und eventuell einem Bild. Ein QR-Code identifiziert die Personen an der Maschine. Ein Vision Sensor SBSI von Festo registriert den Besucher und startet den Produktionsauftrag. Anschließend folgt die Lagerverwaltung. Diese mechatronische Komplettlösung besteht u. a. aus einem Flächenportal EXCM der Größe 40 für schnelles Pick and Place des USB-Sticks. Sie bietet vom Lagermanagement über
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Das Festo MotionLab: das ideale Umfeld um Ideen Wirklichkeit werden zu lassen und Grenzen zu überwinden.

Das Festo MotionLab: das ideale Umfeld um Ideen Wirklichkeit werden zu lassen...

Werkstückhandling bis zur Cloud sämtliche Optionen.

Elektrisches Handling vom Feinsten

Die Arbeitsschritte in der zweiten Station: Werkstück halten, verfahren, handhaben, drehen, positionieren und Lage erkennen sowie Labels erkennen, separieren, greifen und aufbringen. Die schnelle Übergabe in einen Label-Drucker an Station 3 übernimmt je ein hochdynamisches Linienportal EXCT mit Servomotoren EMMT-AS und Servoantriebsreglern CMMT-AS. Die Drehfunktionen erledigen elektrische Drehantriebe ERMH.

In der Station 4 geht‘s zum Finish. Der USB-Stick wird mit Dateien beschrieben. Dafür wird das Werkstück gehalten, die Deckel werden gedreht, positioniert und schließlich sensible Teile eingepresst. Mit dabei: die preisgünstigen elektrischen Zylinder EPCO und Drehantriebe ERMO. Anschließend gibt der Productivity Master die individualisierten USB-Sticks aus. Industrie 4.0 als Erlebnis! Besucher der SMART Automation können sich ihren ganz persönlichen USB-Stick „labeln“ lassen und auch gleich mitnehmen.

Gemeinsam Entwickeln im MotionLab

Vernetzung wird immer mehr zum entscheidenden Erfolgsfaktor für die Automation der Zukunft – das gilt sowohl für Komponenten und Anlagen als auch für Menschen und Unternehmen. Industrie 4.0 verlangt nach einer neuen und erweiterten Zusammenarbeit,
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Ebenfalls beim Productivity Master im Einsatz: der preisgünstige elektrische Zylinder EPCO.

Ebenfalls beim Productivity Master im Einsatz: der preisgünstige elektrische...

die oft über Unternehmensgrenzen hinausgeht. Das vor kurzem eröffnete Festo MotionLab ist der perfekte Ort für solch eine enge Partnerschaft – real und virtuell. Hier werden Lösungen schon in einem sehr frühen Projektstadium gemeinsam entwickelt und auch gleich live in einem realistischen Umfeld getestet. Ausgestatten mit modernsten Stationen und Netzwerktechnik vom Feinsten, gibt es im MotionLab alles, was das Techniker-Herz begehrt.

Ideen werden Wirklichkeit

Verschiedenste Anschlüsse, Spannungen und Bussysteme erlauben die rasche Verbindung mit unterschiedlichsten Endgeräten und Aktoren. Das MotionLab bietet das ideale Umfeld, um Ideen Wirklichkeit werden zu lassen und Grenzen zu überwinden. Wie dynamisch ist ein Handling wirklich? Wie verhalten sich Prototypen im Dauerbetrieb? Warum spielen zwei Komponenten nicht so zusammen, wie sie sollen? Das sind nur einige der Fragen, die Festo im MotionLab im „Echtbetrieb“ beantwortet. Vernetztes Entwickeln eröffnet neue Möglichkeiten. Im MotionLab können neben den Experten vor Ort auf Knopfdruck Spezialisten aus aller Welt eingebunden werden. Die technische Ausrüstung dafür ist bereits vorhanden. Eine durchdachte Videolösung und die neuesten Microsoft Hubs ermöglichen superschnelles Arbeiten in der Cloud und internationalen Austausch. Der Schlüssel zu gemeinsamen Innovationen von morgen.

Trust in performance

Festo hat in den vergangenen
zwei Jahren seine Fertigungskapazitäten massiv ausgebaut. Zum Beispiel mit seiner Technologiefabrik Scharnhausen (DE), dem Leitwerk für die Produktion von Ventilen, Ventilinseln und Elektronik. Rund 1.200 Mitarbeiter arbeiten hier auf über 66.000 m2 Gesamtfläche. Festo hat in die Erweiterung dieses Standorts insgesamt 70 Mio. Euro investiert. Mit neuen, hochmodernen Produktionsstätten und einem innovativen Lösungsportfolio ist der Automatisierungsspezialist bereit für den Sprung in die Zukunft – gemeinsam mit seinen Kunden.

Halle DC, Stand 129

Der BionicWorkplace – eine interessante Studie von Festo zum Arbeitsplatz der Zukunft.
Perfektes Zusammenspiel: Mit einer Kompaktanlage zur Fertigung von individuell „gelabelten“ USB-Sticks zeigt Festo auf der SMART Automation durchgängige „Electric Automation“ in Reinkultur.
Schnelle Übergabe: das hochdynamische Linienportal EXCT zeigt beim Productivity Master was es kann.
Das Festo MotionLab: das ideale Umfeld um Ideen Wirklichkeit werden zu lassen und Grenzen zu überwinden.
Ebenfalls beim Productivity Master im Einsatz: der preisgünstige elektrische Zylinder EPCO.


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Bericht in folgenden Kategorien:
Antriebstechnik, Ind Software, Smart Automation

Special Digitalisierung der Zerspanungstechnik

WT_Technology-Center_Toolroom_vernetzt.jpg Die aktuell wichtigste Aufgabenstellung für Hersteller und Anwender von Werkzeugmaschinen ergibt sich aus der Digitalisierung der Produktionsumgebungen. Auf der EMO 2017 haben zahlreiche Anbieter IHRE Möglichkeiten für eine Smarte Zerspanung vorgestellt – mit unterschiedlichem Fokus spiegelten sich vielfältige Lösungen zur Vernetzung, Datenanalyse und zu neuen Services wider.
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Im Gespräch

/xtredimg/2019/Fertigungstechnik/Ausgabe279/18292/web/Bild_1.jpgQualität unter Kontrolle
Seit Anfang April gibt es einen „neuen“ Mann an der Spitze von Hexagon Österreich. Im weitesten Sinne könnte man in diesem Fall sogar von einer Rückkehr sprechen, zumal Thomas Szirtes vor ziemlich genau zehn Jahren bereits einmal für die Hexagon-Gruppe tätig war – als Regionalvertriebsleiter bei der m&h Inprocess Messtechnik GmbH nämlich. Nun hat er in seiner ersten Geschäftsführer-Position „einiges“ vor: So will er beispielsweise gemeinsam mit seinem Team vermehrt dazu übergehen, ganze Prozesse zu automatisieren, um die Lücke zwischen Produktion und Qualitätssicherung zu schließen. Das Gespräch führte Sandra Winter, x-technik
Interview lesen >>

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