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Tuning für den Marktführer

: Zimmer & Kreim


Unangefochtener Marktführer in seiner Branche und das erste lineare Handlingsystem im Werkzeug- und Formenbau – seit 2004 rangiert das Chameleon von Zimmer & Kreim weitgehend konkurrenzlos auf vorderster Position im Markt. Dass sich daran auch so schnell nichts ändern wird, dafür sorgten die Softwareentwickler von Zimmer & Kreim jetzt mit einem neuen Betriebssystem. Damit wird das Handling-system noch leistungsfähiger und flexibler.

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Ruhiger Lauf


Zwar läuft das Chameleon nach wie vor linear auf Schienen, dennoch kann es mit dem neuen Betriebs-system eine weiche Linienführung fahren. Die robotertypische, abgezirkelte Fahrt um die Ecke gehört damit der Vergangenheit an – willkommen im Zeitalter der so genannten Überschleiffunktionen. „Das sieht nicht nur schöner aus“, begeistert sich Wolfgang Emert Geschäftsführer von Zimmer & Kreim für die Innovation. „Das hat vor allem erhebliche Vorteil für den Kunden.“ Denn die so gesteuerte Bewegung ist wesentlich Belastungsschonender für das Material weil die Beschleunigungskräfte erheblich reduziert werden. Insgesamt befindet sich der Roboter damit in einer ruhigeren Fahrt die obendrein auch noch Zeit spart.

Selektive Verriegelung


Das ist aber noch längst nicht alles: Zimmer & Kreim hat die Sicherheitszonen und die Stopfunktionen Verriegelung des Systems flexibler gestaltet. Stoppte der Roboter vorher immer beim Öffnen einer Scheibe
- und das egal in welcher Sektion - so können die Magazine jetzt außerhalb des Gefahrenbereiches des Roboterarms beschickt werden, ohne dass das Chameleon seine Fahrt unterbricht.

Details, die den Prozess verbessern


Die Beschickung eines Handlingsystems kostet wertvolle Zeit. Je schneller sie funktioniert desto wirtschaftlicher der Gesamtprozess. Die Aufnahmezangen im Magazin des Chameleon sind deshalb in der neuesten Version so umkonstruiert, dass sie nicht ausschließlich aufnehmen, sondern auch durchreichen können. Teile werden jetzt ganz einfach und zügig von hinten in das System eingeschoben oder herausgenommen. „Das sind kleine Veränderungen, die Zeit sparen und unseren Kunden das Leben leichter machen“, betont Wolfgang Emert. „Unsere Kunden wissen solche Details zu schätzen.“ So, wie die LED-Leiste, die seit ca. einem Jahr als Signalsystem die Magazinleisten kennzeichnet. Ein einfaches und wirkungsvolles Informationssystem, das dem Benutzer einen schnellen visuellen Überblick über die Belegung und den Status von Magazinplätzen und Werkstücken gibt. Die Resonanz der Kunden auf solche effektiven Hilfen ist hervorragend. „Denn hier merken unsere Kunden ganz schnell: Wir denken mit und setzen sinnvolle Verbesserungen ganz schnell um“, erläutert Emert. Und er ist sich sicher: „Genau deshalb ist unser Chameleon führend.“


Eins, zwei, drei

Da geht noch was, mögen die Entwickler von Zimmer & Kreim gedacht haben, als sie die Zahnstangenführung für das Schienensystem auf den Weg brachten. Hintergrund ist einmal mehr der konkrete Bedarf bei den Kunden: Das Chameleon wird teilweise in sehr großen Anlagen betrieben, die auch entsprechende Längen aufweisen:
16 Meter sind dabei keine Seltenheit mehr. Ein einzelner Roboter braucht zu viel Zeit, um solche Distanzen zu überwinden. Mehrere Roboter auf einer Schiene hingegen, führen die Prozesse in eine ganz neue Dimension. Damit die Roboter sich gegenseitig nicht behindern, werden die Bewegungen der X-Achse zukünftig mittels einer Zahnradführung
realisiert. Neu deshalb auf der Euromold zu sehen – das Chameleon mit Zahnstangenführung.

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