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Virtuell ist Real

: Pimpel


Automatisierungslösung und Komplettbearbeitung werden ein immer größeres Thema im Bereich der Fertigungstechnik. Gerade nach einer wirtschaftlichen Krise, wo wir die Talsohle jetzt endlich hinter uns haben, ist der Gedanke nach effizienter Fertigung größer als zu einem Konjunkturhoch. D.h. die Aufgabenstellung für Hard- und Softwarehersteller wird größer.

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Die Prozesse in Fertigungsbetrieben hängen entscheidend davon ab, welche Losgrößen herzustellen sind. Je kleiner die Serien und je seltener Teilefamilien wiederkehren, desto wichtiger ist es, den gesamten Prozessablauf effizient zu gestalten und vor allem die Stückkosten im Auge zu behalten. Zusätzlich zur Komplettbearbeitung gewinnen daher effiziente Automatisierungslösungen immer mehr an Bedeutung.

Die Erwartungshaltung an ein modernes CAM

Stellen wir uns die Frage: „Was benötigt eine Fertigungszelle, um schnellstmöglich das erste Gutteil produzieren zu können?“

1. So schnell und einfach wie möglich von der Zeichnung zum „perfekten NC-Programm“.
Werkzeuge zusammenbauen und managen Werkstückspannung (Rohteil, Spannelemente, Aufspannplan) 2. Simulation des kompletten Fertigungsprozesses anhand realer Daten.
3. Integration in die bestehende IT-Landschaft.
4. Volle Kontrolle der immer komplexer werdenden Maschinenkinematik, hervorgerufen durch die Komplettbearbeitung und Automatisierung.

Das „perfekte NC-Programm“

Geometrisch
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Ing. Friedrich Pimpel, Geschäftsführer der Pimpel GmbH

Ing. Friedrich Pimpel, Geschäftsführer der Pimpel GmbH

richtiges Fertigteil – d.h. das NC-Programm beschreibt die richtige Fertigteilkontur. Kein Alarm an der Maschine – d.h. keine Syntaxfehler, Achsenendlagen, falsche Zyklen oder Parameter, … Optimale Technologiedaten – d.h. durch optimale Schnittdaten kein Werkzeugbruch, Einhalten von Toleranzen und Oberflächengenauigkeiten.
Die ersten beiden Punkte können mit Hilfe neuester Softwarelösungen sichergestellt werden. Durch das Verschmelzen von CAM und Steuerung können NC-Programme, basierend auf der Steuerung, der Maschinenparameter und Herstellerzyklen, virtuell simuliert werden.

Dieser revolutionäre Schritt ist uns mit ESPRIT und CHECKitB4 gelungen. Die Systeme sind bereits seit einigen Jahren erfolgreich am Markt tätig. Durch diese Software-Kombination holen wir die Werkzeugmaschine in die Arbeitsvorbereitung, und der Fertigungsprozess kann anhand realer Daten simuliert werden.

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In der realen Welt fallen Späne, in der virtuellen Welt fällt die Entscheidung

Das Thema optimale Technologiedaten ist eine Aufgabenstellung für die Zukunft, die nicht nur den Bereich CAM betrifft. Dieser Herausforderung sollten sich Software-, Werkzeugmaschinen-, Steuerungs- sowie Werkzeug- und Spannmittelhersteller gemeinsam widmen.

Integration in die bestehende IT-Landschaft

„Die notwendigen Daten zur richtigen Zeit am richtigen Platz!“, ist die entscheidende Aussage. Damit der Datenfluss sichergestellt wird, ist eine Integration bzw. Erweiterung der bestehenden IT-Landschaft notwendig.

Immer komplexer werdende Maschinen Kinematik

Nicht nur, dass die Anzahl der Achsen schon längst über fünf ist, werden durch diverse Gerätewechsel während einer Aufspannung noch zusätzliche Achsen auf Spindeln montiert (und umgekehrt).

Ausbildung als wichtiger Baustein

Wen man die Entwicklung der letzen 10 Jahre im Bereich Computer Added Manufacturing betrachtet, werden die nächsten 5 bis 10 Jahre sehr spannend. Durch die steigende Komplexität ist die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern ein
wichtiger Bestandteil in der „Fertigungsindustrie neu“.
Ing. Friedrich Pimpel, Geschäftsführer der Pimpel GmbH



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Bericht in folgenden Kategorien:
Simulation, CAM-Software, Komplettbearbeitung

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