Fachverlag x-technik
search
 

Schließen


Werkzeugmanagement der Zukunft

„Toolmaster“ – die neueste Innovation von Promot Automation ist ein universell einsetzbares Werkzeugmagazin im Baukastensystem, mit dessen Werkzeugmanagement flexible Fertigungssysteme maßgeblich unterstützt werden. Der „Toolmaster“ bietet zwei Möglichkeiten des Werkzeugmanagements: entweder als zentrales Werkzeugmagazin, bei dem die Verteilung der Werkzeuge in die Maschinen über einen Portalroboter erfolgt, oder als Erweiterung eines bestehendes Werkzeugmagazins mittels Knickarmroboter und Rundmagazin – flexibel, individuell und effizient auf die verschiedenen Anforderungen abgestimmt.

Promot-Automat.jpg
Neue Standards bei der integrierten Werkzeughandhabung: das neue, modulare Baukastensystem „Promot-Toolmaster“ ermöglicht äußerst flexible Produktionsabläufe und steigert die Produktivität.

Neue Standards bei der integrierten Werkzeughandhabung: das neue, modulare Baukastensystem...

Das aus Roitham (OÖ) stammende Unternehmen Promot Automation hat sich auf die Automatisierung von Werkzeugmaschinen spezialisiert. Es konzentriert sich dabei auf Hersteller und Anwender von Werkzeugmaschinen mit Kompetenz in der Metallzerspanung. Dabei wird ein intelligentes, vollautomatisches und kostengünstiges Handling von Werkstücken, Werkzeugen und Paletten angeboten. Mit dem flexiblen Modulbaukastensystem wurden bisher schon über 3.500 Projekte realisiert sowie Werkzeugmaschinen von über 250 verschiedenen Herstellern automatisiert.

Die jüngste Innovation des oberösterreichischen Unternehmens ist der „Toolmaster“, durch den ein intelligentes und integriertes Werkzeugmanagement realisiert wird. „Das Baukastenprinzip bietet den großen Vorteil, modular an die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Kunden angepasst werden zu können. Daraus ergibt sich ein entscheidender Mehrwert“, erklärt Hubert Pesendorfer, Geschäftsführer von Promot Automation.

Der Einsatzbereich des „Toolmaster“ ist vielfältig. Aus den einzelnen Komponenten wird entweder ein zentrales Werkzeugmagazin aufgebaut, das mehrere Maschinen vollautomatisch mit den notwendigen Tools versorgt, oder es werden bestehende Werkzeugmagazine an Einzelmaschinen erweitert.

Innovativ und rentabel

Ein zentrales Werkzeugmagazin
überzeugt durch mehrere Vorteile: Investitionskosten können eingespart werden, indem ein zentrales Magazin mehrere dezentrale ersetzt. Darüber hinaus müssen nicht für jede Maschine alle benötigten Werkzeuge aufgelegt werden. Es genügt oft, wenn ein Sonderwerkzeug einmal für sämtliche Maschinen im Fertigungsprozess beschafft und im zentralen Werkzeugmagazin eingelagert wird.

Auch wird eine längere, mannlose Produktion (beispielsweise über das Wochenende) erst durch ein kapazitätsstarkes und zentrales Werkzeugmagazin möglich.

Leitrechner entscheidet über Werkzeugeinsatz

Dem Leitrechner kommt bei zentralen Werkzeugmagazinen eine große Bedeutung zu. Bei Promot Automation wurde dazu die modulare Leitrechnersoftware „Prosys“ um ein entsprechendes Modul ergänzt. Die Software entscheidet, welche Werkzeuge zum jeweiligen Zeitpunkt aus der Maschine entnommen und welche Tools in die Maschine beladen werden. Basis dafür ist eine Werkzeugbedarfsliste, die unter Berücksichtigung der Werkzeugstandzeiten erstellt wird. Dadurch wird eine Maximierung der Produktivität erreicht.
Neue Standards bei der integrierten Werkzeughandhabung: das neue, modulare Baukastensystem „Promot-Toolmaster“ ermöglicht äußerst flexible Produktionsabläufe und steigert die Produktivität.


Zum Firmenprofil >>


Bericht in folgender Kategorie:
Automatisierung

Special Digitalisierung der Zerspanungstechnik

WT_Technology-Center_Toolroom_vernetzt.jpg Die aktuell wichtigste Aufgabenstellung für Hersteller und Anwender von Werkzeugmaschinen ergibt sich aus der Digitalisierung der Produktionsumgebungen. Auf der EMO 2017 haben zahlreiche Anbieter IHRE Möglichkeiten für eine Smarte Zerspanung vorgestellt – mit unterschiedlichem Fokus spiegelten sich vielfältige Lösungen zur Vernetzung, Datenanalyse und zu neuen Services wider.
mehr lesen >>

Im Gespräch

/xtredimg/2019/Fertigungstechnik/Ausgabe282/19879/web/Foto_Lang_Otto.jpgLösungen für eine produktive Zerspanung
Walter fehlte diesmal auf der Ausstellerliste der EMO. Otto Lang, Markt Manager Walter Austria verrät, welchen Anforderungen sich der Werkzeugspezialist aktuell stellen muss und welche Rolle Themen wie Digitalisierung bzw. neue Werkstoffe bei Walter spielen.
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren